Aktion gegen Müll im Meer

Plastik als Problem: Greenpeace-Schiff besucht Helgoland

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Plastikmüll ist ein großes Problem für das Leben in und an den Ozeanen.

Helgoland - Das Greenpeace-Schiff „Beluga II“ lädt Besucher seit Samstag im Helgoländer Hafen zu einer Ausstellung über im Meer treibenden Plastikmüll.

Besucher können bis zum 13. Juli und noch einmal vom 15. bis 17. Juli an Bord gehen und unter dem Motto „Welle machen für Meere ohne Plastikmüll“ mehr über das Problem erfahren, wie die Umweltorganisation Greenpeace in Hamburg mitteilte.

Bis zu 13 Millionen Tonnen Kunststoff gelangten jedes Jahr weltweit über Flüsse, durch Wind, Abwässer, Sturmfluten oder Hochwasser von Land aus ins Meer. „Plastikmüll landet weltweit nicht nur in der Natur, sondern auch in unserer Nahrung“, sagte Greenpeace-Meeresexpertin Lisa Maria Otte.

Das Schiff besuchte die Hochseeinsel im Rahmen der auf der Insel stattfindenden „Green Anna“-Aktionswochen, ein Projekt zur Reduzierung von Kunststoffen. Geplant ist dabei auch eine öffentliche Aufräumaktion auf der Helgoländer Düne, an der sich die Helfer von Greenpeace am Donnerstag beteiligen wollen. Der Besuch im Helgoländer Nordosthafen ist der Abschluss einer Tour, bei der die Umweltschützer seit April auf das Plastikmüll-Problem aufmerksam machten. Vor Deutschlands einziger Hochseeinsel besuchte das Schiff bereits 15 andere deutsche Häfen.

dpa

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