Bei Einsatz festgestellt

Streifenwagen der Bereitschaftspolizei beschossen

Braunschweig - Ein Streifenwagen der Bundesbereitsschaftspolizei Uelzen ist von Unbekannten beschossen worden. Bei einem Fußballeinsatz am 21. Mai vor dem Hauptbahnhof in Braunschweig hätten Beamte ein etwa fingerdickes Loch in der Motorhaube entdeckt.

Das bestätigte ein Sprecher der Bundesbereitschaftspolizei in Fuldatal am Dienstag. Zuvor hatte das „Westfalen-Blatt“ über den Fall berichtet. Die Ermittlungen habe das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen übernommen, wo derzeit ein Gutachten erstellt werde, sagte der Polizeisprecher. 

Nach Information der Zeitung wurde der Wagen mit sogenannter Nato-Gewehrmunition beschossen. Die Kriminalpolizei in Braunschweig habe bei dem Einsatz ein Projektil vom Kaliber 7,62 Millimeter sichergestellt. Diese Informationen wollte der Polizeisprecher mit dem Verweis auf die noch laufenden Ermittlungen nicht bestätigen.

Jagdunfall nicht ausgeschlossen

Auch ein möglicher Jagdunfall könne nicht ausgeschlossen werden. Befragungen von Beamten haben ergeben, dass das Einschussloch schon drei Tage zuvor am 18. Mai erstmals festgestellt worden war, ohne dass der betreffende Polizist der Sache nachgegangen sein soll. 

„Damit ist der Ort, an dem sich der Vorfall ereignet hat, völlig unklar“, sagte der Sprecher. Der Polizei-Bulli gehört zur Bundesbereitschaftspolizei in Uelzen, wird aber bundesweit eingesetzt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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