Zweite Fremdsprache soll Pflicht in elften Klassen bleiben

Hannover - Die Schüler in den elften Klassen an Gymnasien und kooperativen Gesamtschulen in Niedersachsen werden auch künftig verpflichtend zwei Fremdsprachen belegen müssen. Dies teilte das Kultusministerium am Montag in Hannover mit.

Es rückte damit von seiner bisherigen Position ab, den Schülern bei der Wahl mehr Flexibilität zu ermöglichen. Die Schulen sollen künftig aber die Möglichkeit erhalten, darüber hinaus eine weitere Alternative als Wahlpflichtangebot einzurichten.

„Angesichts der Bedeutung der Fremdsprachen und vor dem Hintergrund des von den Schulen verbindlich anzubietenden sprachlichen Profils in der Qualifikationsphase wird die zweite Pflichtfremdsprache in jedem Fall auch künftig fester Bestandteil der Stundentafel der Einführungsphase bleiben“, sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD). Der Entwurf der entsprechenden Verordnung befindet sich noch bis zum 14. März in der öffentlichen Anhörung.

dpa

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