Maximale Stufe fünf

Waldbrandgefahr in Niedersachsen auf höchster Stufe

Hannover  - In Niedersachsen besteht fast landesweit höchste Waldbrandgefahr. Sie erreichte die maximale Stufe fünf, gab am Freitag der zuständige Referatsleiter im Innenministerium, Michael Lemmel, bekannt.

Einzige Ausnahme sei der Landkreis Rothenburg/Wümme. Die Gefahr könnte am Wochenende wegen eines nahenden Gewitters vorübergehend sinken, danach aber wieder auf die maximale Höhe ansteigen. Im Landkreis Rothenburg/Wümme hatte ein Unwetter bereits vorübergehende Linderung von der Trockenheit gebracht.

Nach Angaben des Innenministeriums wurden bei den am Mittwoch von Lüneburg und Hildesheim aus aufgenommenen Überwachungsflügen der Feuerwehr bereits einige Brände aus der Luft geortet und erfolgreich bekämpft. Dabei handelte es sich aber meist um Brände mit einer Ausdehnung zwischen 1000 und 1500 Quadratmetern - die auf Ernteflächen durch überhitzte Maschinen entstanden sind. Die beiden einmotorigen Propeller-Flugzeuge der Feuerwehr sind im Schnitt fünf bis sechs Stunden im Einsatz und schlagen pro Flugstunde mit etwa 500 Euro zu Buche. Überflogen werden vor allem die weitläufigen Waldgebiete im Nordosten und Süden des Landes.

Hannover hat wegen der extremen Wetterlage ab sofort das Grillen in öffentlichen Park- und Grünanlagen verboten, teilte die Landeshauptstadt am Freitag mit. Auch Braunschweig hatte ein solches Verbot schon ausgesprochen - sogar auf offiziellen Grillplätzen. Wer dagegen verstößt, kann in beiden Städten eine Geldbuße bekommen.

dpa

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