Terrorermittlungen nach Länderspielabsage dauern an

Hannover - Einen Monat nach der Absage des Fußball-Länderspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden in Hannover laufen die Terrorermittlungen weiter.

Das teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Am Abend des Spiels waren bei den Behörden Hinweise auf einen möglichen Anschlag eingegangen. Demnach sollen vier Männer und eine Frau geplant haben, Sprengsätze im Stadion und am Bahnhof zu zünden. Festnahmen oder Sprengstofffunde gab es nach Angaben der Sicherheitsbehörden aber nicht. Auch Angaben, wie konkret die Planungen waren, gibt es weiterhin nicht. Zuletzt hatten Fahnder in der vergangenen Woche die Wohnung eines 19-Jährigen in Hannover durchsucht, der in den Verdacht geraten war, den Anschlag gemeinsam mit anderen geplant zu haben. Der Verdacht hat sich bisher aber nicht erhärten lassen. dpa

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