Unverzichtbar in vielen Strafprozessen

Niedersächsische Justiz sucht rund 3400 Schöffen

Hannover - Für die niedersächsischen Gerichte werden für die Schöffenwahl 2018 rund 3400 ehrenamtliche Richter gesucht. Ende 2018 endet die auf fünf Jahre begrenzte Amtszeit der Schöffen, wie das Justizministerium am Freitag mitteilte.

Für die Jahre 2019 bis 2023 würden nun neue Ehrenamtliche gesucht. Schöffen seien meist keine Juristen aber dennoch unverzichtbar in vielen Strafprozessen. In einer Hauptverhandlung sind sie bei allen wichtigen Entscheidungen gleichberechtigt gegenüber den Berufsrichtern und haben damit auch bei Urteilsfindungen gleiches Stimmrecht. 

Nach Angaben des Ministeriums benötigen Schöffen keine besonderen Rechtskenntnisse. Sie müssen deutsche Staatsbürger und mindestens 25 Jahre, dürfen aber noch keine 70 Jahre alt sein. Man kann sich selbst bewerben oder für das Amt vorgeschlagen werden. Wer zum Schöffen ernannt wird, kann das Amt nur in Ausnahmefällen ablehnen. Solche Ausnahmen gelten zum Beispiel für Abgeordnete, einige Apotheker und viele ärztliche Berufe. - dpa

Rubriklistenbild: © Symbolbild: picture alliance / dpa-tmn

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