Grausiger Fund in Hannover: Leichenteile in Plastiktüten

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Bei Reinigungsarbeiten sind im Mittellandkanal in Hannover mehrere Teile einer männlichen Leiche in Plastiktüten gefunden worden.

Hannover - Bei Reinigungsarbeiten sind im Mittellandkanal in Hannover mehrere Teile einer männlichen Leiche in Plastiktüten gefunden worden. Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsbehörde entdeckten am Montagmittag die ersten beiden Tüten in der Nähe einer Brücke und alarmierten die Polizei.

Grausiger Fund im Wasser: Bei Reinigungsarbeiten sind im Mittellandkanal in Hannover mehrere Teile einer männlichen Leiche gefunden worden. Sie waren in Plastiktüten verpackt. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann einem Verbrechen zum Opfer fiel. Um wen es sich bei dem Toten handelt, ist noch völlig unklar. Auch zu den Hintergründen des grausigen Fundes gibt es bisher keine Erkenntnisse.

Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsbehörde hatten am Montagmittag den Randbereich des Mittellandkanals gesäubert. Dabei waren sie sowohl am Ufer zu Fuß als auch mit einem Boot unterwegs. In der Nähe einer Brücke entdeckten die Männer dann zwei Plastiktüten. Als sie den Inhalt überprüften, fanden sie Kleidungsstücke und das Teil einer Leiche.

Die Polizei rückten daraufhin mit einem schwarzen Schlauchboot aus, sperrte den Kanal ab und suchten bei glühender Sommerhitze nach weiteren Leichenteilen. Rund einen Kilometer entfernt wurden die Beamten erneut fündig. Auch dort trieb im Wasser eine Plastiktüte, in der sich weitere Leichenteile befanden.

Was für Körperteile genau entdeckt wurden, wollte Polizeisprecherin Tanja Rißland nicht sagen. „Das ist Täterwissen“, sagte sie. Auch wie lange die Leichtenteile im Wasser lagen, konnte die Polizeisprecherin nicht sagen. Ein Unglück wird ausgeschlossen. „Wir gehen von einem Tötungsdelikt aus“, sagte Rißland. Die Leichenteile sollen nun in der Rechtsmedizin untersucht werden.

In der Nähe eines gutbürgerliche Wohngebietes sperrten Beamte zusätzlich einen Radweg entlang des Kanals teilweise ab. Von dort ließen die Polizisten eine Drohne steigen, um das Gebiet auch aus der Luft absuchen zu können. Auch der Einsatz von Hunden war geplant, die nach weiteren Spuren suchen sollten.

Einen Zusammenhang mit der vermissten Familie von der Elbe sieht die Polizei in Hannover nicht. Dort war vor knapp zwei Wochen eine dreiköpfige Familie verschwunden. Der Vater wurde später tot in der Elbe entdeckt, er beging vermutlich Selbstmord, von Mutter und Tochter gibt es noch keine Spur. „Wir haben derzeit keine Hinweise darauf, dass es einen Zusammenhang zu der verschwundenen Familie aus Drage gibt“, sagte Polizeisprecherin Rißland.

dpa

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