Land will Grippeschutz von Flüchtlingen verbessern

Hannover - Das Land Niedersachsen will eine Grippewelle in den Flüchtlingsunterkünften mit einer breit angelegten Impfkampagne verhindern.

Die Impfungen in den Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften könnten jetzt beginnen, teilte am Sonntag das Gesundheitsministerium in Hannover mit. Impfungen sollten auch zum Schutz vor anderen Infektionskrankheiten angeboten werden. „Wir sind in der Endabstimmung“, sagte Ministerin Cornelia Rundt (SPD) dem Norddeutschen Rundfunk.

Menschen in Notunterkünften sind nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts besonders gefährdet, sich mit Grippe zu infizieren, weil sie lange auf engem Raum zusammenleben. Die Ständige Impfkommission empfiehlt, Schutzimpfungen bei Asylsuchenden möglichst früh zu beginnen - am besten innerhalb der ersten Tage nach Aufnahme in einer Erstaufnahmeeinrichtung.

Impfungen stehen auch im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen medizinischen Erstuntersuchung von Flüchtlingen auf dem Programm. Angesichts der bevorstehenden Grippesaison und der Empfehlungen will das Land den Grippeschutz in den Unterkünften nun deutlich ausweiten. In den Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften des Landes leben nach Angaben des Innenministeriums zurzeit mehr als 30000 Menschen.

dpa

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