"Die öffentliche Verschwendung 2017/18"

Schwarzbuch listet Steuerverschwendung der Kommunen auf

Hameln/Hannover - Gut 15 mal teurer als geplant ist ein umstrittenes Gutachten der Stadt Hameln geworden, die damit schutzwürdige Bäume in den Ortschaften erfassen wollte.

Statt 8500 standen am Ende 130.000 Euro auf der Rechnung, stellte der Bund der Steuerzahler fest. Die Stadt habe sich katastrophal verrechnet, heißt es im neuen Schwarzbuch "Die öffentliche Verschwendung 2017/18". Der Aufwand zur Erfassung von 16.000 Gehölzen sei irrwitzig und unverhältnismäßig und komme die Bürger teuer zu stehen. Die Kritiker stießen auf zwölf weitere Fälle von Steuerverschwendung in Niedersachsen und Bremen, darunter eine illegal gebaute Umgehungsstraße im ostfriesischen Bensersiel und der Bau eines teuren und verlustreichen Pannen-Parkhauses in Winsen (Luhe).

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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