Hamelner Tumulten: Anklage geht gegen Urteil in Berufung

Hannover - Im Fall der Attacken auf Polizisten und Klinikpersonal in Hameln geht die Staatsanwaltschaft gegen das Urteil gegen den Haupttäter vor.

Wie die Staatsanwaltschaft Hannover am Freitag mitteilte, geht es ihr vor allem darum, dass die Strafe von zwei Jahren zur Bewährung ausgesetzt wurde. Die Behörde legte deshalb Berufung ein. Im Prozess hatte die Anklage zweieinhalb Haft gefordert, wobei zusätzlich auch ein Einbruchsdiebstahl berücksichtigt wurde.

Die sechs Mitglieder einer Großfamilie waren am Mittwoch verurteilt worden, weil sie nach einem tödlichen Fluchtversuch eines festgenommenen Angehörigen aus dem siebten Stock des Amtsgerichts Beamte und Sanitäter angegriffen hatten. Verletzt wurden 24 Polizisten und sechs Unbeteiligte. Die fünf Männer und eine Frau erhielten unter anderem wegen Körperverletzung und Landfriedensbruchs Strafen zwischen sechs Monaten und zwei Jahren auf Bewährung.

dpa

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