Laatzen will Gewissheit

Gutachter überprüft eingestürztes Supermarkt-Dach

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Kurz nach Ladenschluss stürzte das Dach dieses Marktes in Laatzen ein.

Laatzen - Nach dem Einsturz eines Supermarktdaches am Wochenende hat die Stadt Laatzen nun einen Gutachter beauftragt. Es gebe keine Hinweise auf eine strafrechtliche Relevanz, sagte eine Sprecherin der Polizei Hannover am Montag. Der unabhängige Experte wird demnach hinzugezogen, um zu klären, wie das Dach des Gebäudes einstürzen konnte.

Schon am Montagnachmittag wollten ein Gutachter des Bauamts und ein Sachverständiger von Aldi Nord den Zustand des Gebäudes von außen analysieren, teilte eine Sprecherin von Aldi Nord mit. Anschließend wollten die Experten entscheiden, wie das eingestürzte Dach abgetragen werden kann. 

Überprüfung sämtlicher Märkte mit Satteldach

Betreten darf das Gebäude im Moment niemand, hieß es. Die Ursache für den Einsturz des Dachses war zuletzt unklar. Das Dach des Mitte der 1990er Jahre gebauten Supermarktes sei "einfach so" eingestürzt, berichtete die Feuerwehr am Wochenende. Das Essener Unternehmen teilte mit, dass Aldi Nord seine Märkte regelmäßig von Experten auf Verkehrssicherheit überprüfen lasse. "In dem Markt in Laatzen-Grasdorf wurden 2014 kleinere Mängel am Dach beseitigt", teilte Aldi Nord außerdem mit. Dass die Maßnahmen zum Beseitigen der Mängel fachgerecht ausgeführt wurden, wurde nach Angaben des Unternehmens von einem externen Sachverständigen überprüft und bestätigt. Das sei bei Aldi Nord so üblich. Nun sollen alle Aldi-Nord-Märkte mit einem Satteldach überprüft werden. 

Das Dach war am Samstagabend knapp anderthalb Stunden nach Ladenschluss plötzlich eingefallen. Als die Feuerwehr an dem Abend dort eintraf, war die Hälfte des Daches schon eingestürzt. Zwischendecke und Trümmerteile lagen im etwa 800 Quadratmeter großen Verkaufsraum. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden von rund einer Million Euro.

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