Verbot hat Ausnahmen

Naturschützer kritisieren Gülle-Ausfahrten auf frostigem Boden

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Unter Umständen ist das Ausfahren von Gülle in Niedersachsen auch bei gefrorenem Boden erlaubt.

Hannover - Naturschützer in Niedersachsen beklagen, dass Landwirte derzeit auf die gefrorenen Felder Gülle ausfahren.

Die Flüssigkeit könne nicht im Boden aufgenommen werden und es bestehe die Gefahr, dass der nitrathaltige Mist in Gewässer gerate, sagte der Referent des Naturschutzbundes in Niedersachsen, Philip Foth. Tiere und Pflanzen könnten in Mitleidenschaft gezogen werden und belastetes Wasser müsse mit Mehraufwand in Kläranlagen gereinigt werden.

Nach Auskunft der Landwirtschaftskammer ist das Düngen bei gefrorenem Boden bei Landwirten beliebt, weil die Straßen kaum verschmutzt und keine Fahrspuren in die Flächen gezogen werden. Um das Abschwemmen der Gülle in Gewässer zu vermeiden, ist ein Düngen nur bei absehbarem Tauwetter erlaubt. Ausnahmen gibt es auch ohne Tauwetter für Rinder-, Pferde und Schweinemist.

dpa

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