Frau tötet ihre pflegebedürftige Mutter

Großefehn - Eine 63-jährige Frau aus dem ostfriesischen Großefehn hat gestanden, ihre pflegebedürftige 95-jährige Mutter getötet zu haben. Das teilte die Polizei in Aurich am Montag mit.

Demnach hatte die 63-Jährige am Sonntagabend über Notruf gemeldet, dass sie ihre Mutter leblos in der gemeinsamen Wohnung aufgefunden habe. Im Wohnhaus entdeckten Polizisten den Leichnam der 95-Jährigen. Die Beamten stellten erhebliche Verletzungen bei der Toten fest, unter anderem auch im Gesicht. Die Verletzungsmuster passten nicht zu den Schilderungen der Tochter, so dass die Polizisten Zweifel an den Ausführungen der Frau bekamen. Sie wurde zur Vernehmung in die Polizeiwache nach Aurich gebracht.

Dort bestritt die 63-Jährige zunächst, den Tod ihrer Mutter verursacht zu haben. Schließlich gestand sie aber, sie habe nach einem Streit die Beherrschung verloren und mehrfach auf die alte Frau eingeschlagen. Nach der Tat habe sie das Haus verlassen, um mit Bekannten zu trinken. Nach Feststellung der Rechtsmediziner führte massive Gewalteinwirkungen gegen den Hals der 95-Jährigen zum Tod. dpa

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