Goldenstedter Sägewerk „Gebr. Mayer“

Großbrand legt Halle in „Schutt und Asche“

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Etwa 110 Feuerwehrleute kämpften mehr als zwölf Stunden gegen die Flammen.

Goldenstedt - Von Phillip Petzold. Die Flammen waren schon von Weitem zu sehen: In der Nacht zu Donnerstag kam es zu einem Vollbrand einer Halle des Sägewerks „Gebr. Mayer“ an der Bahnhofstraße in Goldenstedt. Die Feuerwehr musste mit etwa 110 Einsatzkräften und 22 Fahrzeugen anrücken. Der Schaden geht in die Millionen, die Polizei ermittelt nach der Brandursache.

„Lagerhalle in Brand“ – diese Meldung erreichte Goldenstedts Ortsbrandmeister Uwe Zachau gegen 0.45 Uhr. Als er und seine Kameraden kurz darauf am Gelände des Sägewerks eintrafen, standen sie im Feuerschein vor verschlossenen Toren. Da der Strom zur Nacht abgestellt worden war, mussten sich die Brandschützer zunächst durch eine Tür Zutritt verschaffen. Dann konnten sie die Tore einer nicht von dem Feuer betroffenen Halle mechanisch von innen öffnen, berichtete Zachau.

Da das Feuer drohte, auf die Nebengebäude und überall auf dem Gelände gestapeltes Holz überzugreifen, entschieden sich die Einsatzkräfte sofort zum massiven Wassereinsatz.

Halle nicht zu retten

Um die in Flammende stehende Halle zu retten, reichte es dennoch nicht – sie brannte komplett nieder. Das etwa 100 mal 50 Meter große Gebäude, indem sich diverse Maschinen, Förderbänder und andere Utensilien befanden, ist laut Kreisbrandmeister Matthias Trumme nur noch „Schutt und Asche“.

Um aber zu verhindern, dass weitere Teile des Areals Opfer der Flammen werden, nutzten die Feuerwehrleute die Riegelstellung. Die beteiligten Wehren spritzten aus allen verfügbaren Strahlrohren, um die Übertragung von Hitze und Funken auf die anderen Bereiche des Sägewerks zu verhindern. Mit Erfolg: „Wir konnten die anliegenden Gebäude und das Holz auf der Freifläche retten“, berichtet Zachau.

Der Kampf gegen die Flammen dauerte mehr als 12 Stunden – die letzten Kameraden zogen am Donnerstag um 13 Uhr ab. Im Einsatz waren die Feuerwehren Goldenstedt, Lutten, Rechterfeld, Visbek, Colnrade, Rüssen und Vechta. Um Hinweise zur Brandursache bittet die Polizei Cloppenburg unter Tel. 04471/18600.

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