Holländer und Deutsche uneins bei Bahnstrecke

Groningen/Hannover - Die Niederlande pochen weiter auf eine bessere Bahnanbindung von Groningen Richtung Bremen. Bis zum Sommer will die Provinz Groningen über Investitionen in Höhe von 85 Millionen Euro in den niederländischen Abschnitt der Verbindung entscheiden, sagte ein Provinzsprecher.

Die Fahrzeit zwischen beiden Städten solle auf eineinviertel Stunde halbiert werden, auch um eine zügigere Reise von Amsterdam Richtung Hamburg zu ermöglichen. Erwogen wird eine doppelgleisige Elektrifizierung und ein höheres Tempo auf der Verbindung.

Auf deutscher Seite sind die Wünsche der Holländer seit langem bekannt. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte, es werde kein Bedarf für den Einsatz von Fernzügen auf der Strecke gesehen. Nach Angaben der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) pendeln mit den Regionalbahnen zwischen Leer und Groningen derzeit nur 300 bis 400 Reisende täglich über die Grenze. Beim Einsatz schnellerer elektrischer Züge sei zwar mit mehr Nachfrage zu rechnen, auf der stark befahrenen Strecke Richtung Oldenburg und Leer gebe es aber keinen Platz für zusätzliche Züge aus Richtung Holland. dpa

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