Rabiater Polizist drückt Fünfjährige unter Wasser

Goslar - Die Polizei, Dein Freund und Helfer? Ein Beamter der Inspektion Goslar hat sich in seiner Freizeit alles andere als freundlich verhalten. Er wurde wegen Körperverletzung verurteilt, weil er im Hallenbad ein kleines Mädchen mit Gewalt unter Wasser tauchte.

Ein Polizist hat in einem Hallenbad ein fünf Jahre altes Mädchen mit Absicht unter Wasser gedrückt, weil es ihm beim Schwimmen imWeg war. Das Kind erlitt einen Schock, zudem trug es tiefe Schrammen am Rücken davon. Der 56-jährige Polizist wurde zur Zahlung von 7000 Euro Geldstrafe wegen vorsätzlicher Körperverletzung verurteilt, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichtes Goslar am Mittwoch. Nach Ansicht der Richterin hätte es sogar zu einer lebensbedrohlichen Situation kommen können, wenn das Mädchen eine weniger gute Schwimmerin wäre.

Die „Goslarsche Zeitung“ berichtete, der Angeklagte habe zudem wegen ungebührlichen Verhaltens vor Gericht noch ein Ordnungsgeld kassiert. Er habe wiederholt durch Zwischenrufe gestört. Die Polizei Goslar will nach Angaben einer Sprecherin erst nach Abschluss eines möglichen Berufungsverfahrens entscheiden, ob ein Disziplinarverfahren gegen den Mann eingeleitet wird. Vom Dienst suspendiert sei der Polizist derzeit nicht. Zwei Bademeisterinnen schilderten als Zeuginnen im Gericht, dass der Polizist schon wiederholt als rücksichtsloser Badegast aufgefallen sei. Er habe immer wieder andere Schwimmer beiseite geschoben und Kindern auch mal Wasser ins Gesicht geschaufelt, wenn er sich gestört fühlte. Der Polizist bestritt im Prozess alle Vorwürfe. Er sagte aus, er habe das Mädchen nicht gesehen. Die Handbewegung, mit der er die Fünfjährige unter Wasser drückte, sei eine Reflexbewegung gewesen. Deshalb verlangte seine Verteidigerin Freispruch. Nach dem Urteil kündigte sie Berufung an. dpa

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