Segelschulschiff der Deutschen Marine

„Gorch Fock“: Nach Motorschaden geht Schulschiff auf zweite Probefahrt

Das sanierte Marineschulschiff „Gorch Fock“ wird nach einer vorzeitig beendeten Probefahrt in den Hafen von Wilhelmshaven geschleppt.
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Das sanierte Marineschulschiff „Gorch Fock“ wird nach einer vorzeitig beendeten Probefahrt in den Hafen von Wilhelmshaven geschleppt.

Nachdem das gerade erst sanierte Segelschulschiff „Gorch Fock“ bei der Probefahrt einen Motorschaden erlitten hat, schließt sich heute die zweite Probefahrt an.

Wilhelmshaven – Was lange währt, wird endlich gut: Nach fast sechs Jahren Sanierungsarbeiten soll das Segelschulschiff der Deutschen Marine, die „Gorch Fock“, heute zu einer zweiten Probefahrt aufbrechen. Das bestätigte die Lürssen-Werft gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Bei einer ersten Probefahrt nach der Sanierung der Bark hatte es einen Motorschaden gegeben. Grund war ein defektes Ventil.

SchiffGorch Fock
Flagge:Deutschland
Heimathafen:Kiel
Kiellegung:24. Februar 1958
Stapellauf:23. August 1958
Indienststellung:17. Dezember 1958
Besatzung:222

Das Ventil, das den Dieselantrieb mit frischem Kühlwasser versorgt, wurde nun ausgetauscht. Die „Gorch Fock“ soll am Dienstagmittag, 21. September 2021, vom Marinestützpunkt Wilhelmshaven ablegen und einen Tag später wieder dort einlaufen. Dies sei aber abhängig vom Wetter, sagte ein Werftsprecher.

„Gorch Fock“ geht nach Motorschaden auf Probefahrt: Sanierungskosten explodierten auf 135 Millionen Euro

„Wir sind unglaublich stolz darauf, dieses besondere Schiff nun auf die Zielgerade gebracht zu haben und in wenigen Wochen unserem Kunden zu übergeben“, bekräftigte Tim Wagner, Geschäftsführer der Lürssen Werft. „Die Leistung aller Mitwirkenden ist trotz der kurzen Verzögerung nicht hoch genug einzuschätzen: Von Beginn an stand diese Instandsetzung unter schwierigen Vorzeichen. Beginnend mit unvollständigen Bauunterlagen bis hin zu zahlreichen notwendigen Änderungen an den schiffbaulichen Arbeiten.“

Zusätzlich kamen dann noch Corona-bedingte Personalausfälle und Lieferverzögerungen hinzu. Deshalb freue man sich bei Lürssen ganz besonders, dieses Projekt nun abzuschließen und der Deutschen Marine sehr bald eine generalüberholte „Gorch Fock“ übergeben zu können, so Wagner weiter.

Die Sanierung des Dreimasters „Gorch Fock“ begann im Dezember 2015 und hat viel länger gedauert als geplant. Sie ist auch viel teurer geworden: Die Kosten der „Gorch Fock“-Sanierung stiegen von zunächst veranschlagten 10 Millionen Euro auf nun 135 Millionen Euro. Die Marine bildet auf der „Gorch Fock“ ihren Offiziersnachwuchs in seemännischem Handwerk aus. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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