Zusammenhang mit G20-Gipfel

Nach Attacke auf AfD-Funktionär durchsucht Polizei zwei Wohnungen

+

Göttingen - Im Zusammenhang mit einem Überfall auf einen AfD-Funktionär hat die Polizei am Donnerstag in Göttingen zwei Wohnungen durchsucht.

Die Maßnahme richtete sich gegen einen 29 Jahre alten Mann und eine gleichaltrige Frau, sagte eine Sprecherin. Die Durchsuchung bei dem jungen Mann stehe zudem im Zusammenhang mit den Krawallen beim G20-Gipfel vor knapp einem Jahr in Hamburg. Details nannte die Sprecherin nicht. Etwa 20 Sympathisanten des Mannes blockierten am Morgen vorübergehend eine vielbefahrene Straße in Göttingen.

Die beiden Göttinger Verdächtigen sollen an einem Angriff auf den niedersächsischen Landeschef der AfD-Jugendorganisation, Lars Steinke, und dessen Begleiter beteiligt gewesen sein. Beide waren bei dem nächtlichen Überfall im März dieses Jahres verletzt worden.

Die vermummten Angreifer hätten bei der Attacke "Scheiß Nazi" gerufen, berichtete die Polizei damals. Steinke, der auch Mitarbeiter der niedersächsischen AfD-Landtagsfraktion ist, war in Göttingen zuvor bereits mehrfach das Ziel von Angriffen. Unter anderem hatte es Brandanschläge auf sein Fahrzeug gegeben. Die Polizei vermutete die Täter im linksautonomen Spektrum.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Erntefest in Etelsen

Erntefest in Etelsen

Tag der offenen Tür bei Kinderhospiz Löwenherz

Tag der offenen Tür bei Kinderhospiz Löwenherz

Papst gedenkt Holocaust-Opfern und warnt vor Antisemitismus

Papst gedenkt Holocaust-Opfern und warnt vor Antisemitismus

Erntefest in Dötlingen

Erntefest in Dötlingen

Meistgelesene Artikel

Moorbrand in Meppen: Fragen und Antworten 

Moorbrand in Meppen: Fragen und Antworten 

Anwohner schaut morgens in seinen Garten und ist schockiert

Anwohner schaut morgens in seinen Garten und ist schockiert

16-Jähriger stirbt beim Überqueren eines Gleisbetts in Lunestedt

16-Jähriger stirbt beim Überqueren eines Gleisbetts in Lunestedt

Todesfalle Smartphone: Kontrollen an etwa 300 Orten in Niedersachsen

Todesfalle Smartphone: Kontrollen an etwa 300 Orten in Niedersachsen

Kommentare