Umstrittenes Denkmal für „Göttinger Sieben“ hat falsche Jahreszahl

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Hans Eveslage, Präsident der Stiftung Niedersachsen (l-r), Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) und Künstlerin Christina Möbus enthüllen das Denkmal "Dem Landesvater seine Göttinger Sieben" in Göttingen. (Archivbild)

Göttingen - Ein heftig umstrittenes Denkmal in Göttingen sorgt erneut für Schlagzeilen: Die neue Skulptur der „Göttinger Sieben“ auf dem Bahnhofsvorplatz trägt eine falsche Jahreszahl.

Das Denkmal soll an sieben Professoren erinnern, die 1837 von König Ernst August I. entlassen worden waren, weil sie gegen die Außerkraftsetzung der Landesverfassung durch den König protestiert hatten. Auf dem neuen Denkmal ist das Jahr der Thronbesteigung von Ernst August falsch angegeben: Mit 1827 statt 1837. Die Zahl steht in römischen Ziffern auf einer Bronzeplatte am Denkmal, dabei wurde ein „X“ für eine römische Zehn vergessen.

Das „Göttinger Tageblatt“ berichtete am Dienstag, den peinlichen Fehler habe ein Bürger entdeckt. Die Stadt Göttingen sei am Montag kurz über die Panne informiert worden, sagte Verwaltungssprecher Detlef Johannson. Die privaten Stifter des Denkmals hätten mitgeteilt, sie würden den Fehler auf eigene Kosten umgehend beseitigen lassen. Die knapp 500 000 Euro teure Skulptur sorgt seit Monaten für Debatten.

Kritiker monieren die gewaltigen Ausmaße, den Standort und die künftigen Unterhaltungskosten, die die Stadt tragen soll. Vielfach kritisiert wurde auch, dass auf dem Denkmal nicht nur die Namen der sieben Göttinger Professoren verzeichnet sind, sondern als achter Name auch derjenige der Künstlerin.
dpa

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