Nach Tod von 44-Jährigem

Göttingen: 38-Jähriger soll Bekannten umgebracht haben

Göttingen - Ein 38-jähriger Göttinger steht im Verdacht, einen Bekannten umgebracht zu haben. Gegen den Mann sei am Donnerstag Haftbefehl wegen Totschlags erlassen worden, teilte die Staatsanwaltschaft Göttingen mit.

Der Beschuldigte soll einen 44 Jahre alten Mann am Dienstag angegriffen und dabei durch Stiche mit einem scharfen Gegenstand so schwer verletzt haben, dass dieser wenig später starb. Todesursache seien innere Verletzungen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Frank-Michael Laue. Das habe die Obduktion ergeben. 

Der Hintergrund des Verbrechens ist noch unklar. Der Tatverdächtige habe vor dem Untersuchungsrichter Angaben zur Sache gemacht, sagte Laue. Das Opfer hatte sich am Dienstagabend nach der Attacke noch in eine Apotheke am Rand der Innenstadt geschleppt und war dort zusammengebrochen. Der Notarzt konnte ihm nicht mehr helfen. Der 44-Jährige starb noch in der Apotheke. 

Der Tatort liegt nach den bisherigen Ermittlungen in unmittelbarer Nachbarschaft. Die 20-köpfige Mordkommission konnte bereits am Mittwoch den 38-Jährigen als Tatverdächtigen festnehmen. „Opfer und mutmaßlicher Täter gehören zur Göttinger Drogenszene“, sagte Oberstaatsanwalt Laue. Beide seien bereits wiederholt strafrechtlich in Erscheinung getreten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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