Hauptsächlich Medikamente

Immer mehr Anfragen zu Vergiftungsfällen

Göttingen - Das Giftinformationszentrums-Nord (GIZ-Nord) bekommt von Jahr zu Jahr mehr Arbeit. Im vergangenen Jahr hat das Zentrum erstmals seit seiner Gründung im Jahr 1995 mehr als 38.000 Anfragen zu Vergiftungsfällen erhalten.

Die hohe Zahl zeige, wie wichtig die Einrichtung mittlerweile nicht nur für Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für Fachleute ist, sagte ein Sprecher am Donnerstag. 59 Prozent der Anfragen kommen aus der Bevölkerung, 41 Prozent von medizinischem Fachpersonal.

Zumeist seien es Substanzen aus dem täglichen Umfeld, die zu Vergiftungen führten, heißt es im Jahresbericht 2016. Kinder seien vor allem durch chemische Produkte, Medikamente und Pflanzen gefährdet. Bei Erwachsenen überwiegen Vergiftungen durch Arzneimittel.

Das GIZ-Nord ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Länder Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Hauptaufgabe ist die Beratung von Laien und Fachleuten bei akuten Vergiftungsfällen. Der 24-Stunden-Service ist unter der Notrufnummer 0551 19240 erreichbar.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Neue Union: CDU/CSU positionieren sich für Schulz und Co.

Neue Union: CDU/CSU positionieren sich für Schulz und Co.

Diese Promis bekennen sich zu Bitcoin - und sagen das voraus

Diese Promis bekennen sich zu Bitcoin - und sagen das voraus

China baut Militärstützpunkte im Südchinesischen Meer aus

China baut Militärstützpunkte im Südchinesischen Meer aus

Das sind die teuersten Promi-Flitzer aller Zeiten

Das sind die teuersten Promi-Flitzer aller Zeiten

Meistgelesene Artikel

Sexueller Missbrauch: Weiterer Tatverdächtiger aus Bremen festgenommen

Sexueller Missbrauch: Weiterer Tatverdächtiger aus Bremen festgenommen

Polizeieinsatz bei Anti-AfD-Protesten beschäftigt Innenausschuss

Polizeieinsatz bei Anti-AfD-Protesten beschäftigt Innenausschuss

Fledermäuse überwintern gern im Harz - Bestand leicht zurückgegangen

Fledermäuse überwintern gern im Harz - Bestand leicht zurückgegangen

Interne Kritik an Ablehnungshaltung der Niedersachsen-FDP

Interne Kritik an Ablehnungshaltung der Niedersachsen-FDP

Kommentare