Zahlreiche Bewerber

Glaserei sucht per Video Azubis und landet viralen Hit

+
Der Facebook-Beitrag wurde innerhalb weniger Tage mehr als 1,3 Millionen Mal aufgerufen.

Geestland - Mit einem Videoaufruf zur Suche nach neuen Azubis hat eine Glaserei im Kreis Cuxhaven einen Internet-Hit gelandet. Der Facebook-Beitrag wurde innerhalb weniger Tage mehr als 1,3 Millionen Mal aufgerufen.

In dem Video lässt Glasermeister Sven Sterz aus Geestland eine große Glasscheibe fallen, um dann eindringlich für seinen Betrieb zu werben. Im Scherbenhaufen stehend sagt er: „Moin, ich habe zwei Ausbildungsplätze zu vergeben.“ Herkunft und Schulabschluss seien egal, Zuverlässigkeit sei dagegen sehr wichtig, sagt er mit hörbar norddeutscher Spachfärbung.

Neben finanziellen Anreizen wirbt der Glaser mit seinem persönlichen Einsatz. „Ich bin immer für dich da.“ Wie Sterz der Deutschen Presse-Agentur sagte, meldeten sich nach dem Video zahlreiche Bewerber, bis Dienstagmittag hatte er bereits 15 Bewerbungsgespräche mit möglichen Kandidaten geführt. „Wir waren auf den Hype gar nicht eingestellt“, sagte der Glasermeister. Trotzdem lese er sich jede Bewerbung durch.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Fotostrecke: So tanzte sich Werder zum ersten Heimsieg

Fotostrecke: So tanzte sich Werder zum ersten Heimsieg

Ausbildungsbörse „Finde deinen Weg“ in Verden

Ausbildungsbörse „Finde deinen Weg“ in Verden

Waldjugendspiele in Rotenburg

Waldjugendspiele in Rotenburg

Forscher setzen Kirche im Missbrauchsskandal unter Druck

Forscher setzen Kirche im Missbrauchsskandal unter Druck

Meistgelesene Artikel

Ministerium: Nachhaltige Schäden durch Moorbrand zu erwarten

Ministerium: Nachhaltige Schäden durch Moorbrand zu erwarten

16-Jähriger stirbt beim Überqueren eines Gleisbetts in Lunestedt

16-Jähriger stirbt beim Überqueren eines Gleisbetts in Lunestedt

Todesfalle Smartphone: Kontrollen an etwa 300 Orten in Niedersachsen

Todesfalle Smartphone: Kontrollen an etwa 300 Orten in Niedersachsen

Ministerin von der Leyen räumt Fehler ein

Ministerin von der Leyen räumt Fehler ein

Kommentare