Investitionen von mindestens 40 Millionen Euro

Gewerkschaft fordert mehr Personal für Polizei

Osnabrück - Die Gewerkschaft der Polizei fordert Investitionen in die Polizei von mindestens 40 Millionen Euro pro Jahr ab 2018. Die Polizei brauche mehr Personal, hieß es in einer am Donnerstag in Osnabrück verabschiedeten Resolution der GdP.

„Die aktuelle Steuerschätzung erlaubt Handlungsmöglichkeiten. Man muss es nur wollen“, sagte der am Vortag wiedergewählte GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff. Aus der Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus oder der Cyberkriminalität erwüchsen der Polizei neue Aufgaben, hieß es. Wegen einer Vielzahl an Großeinsätzen fehle das Personal an anderer Stelle.

Gleichzeitig dürfe die Präsenz in der Fläche, die Bekämpfung der Einbruchskriminalität und die Verkehrsprävention und -Kontrolle nicht vernachlässigt werden. In den kommenden zwölf Jahren werden laut GdP 10.454 Beamte und etliche Verwaltungskräfte aus Altersgründen aus dem Polizeidienst ausscheiden.

Polizei muss attraktiver werden

Einstellungen bei der Polizei haben eine Vorlaufzeit von mindestens drei Jahren, und erschwert werde die Nachwuchsgewinnung unter anderem durch abnehmende Geburtenjahrgänge. Außerdem stehe die niedersächsische Polizei bei der Nachwuchsgewinnung in Konkurrenz mit anderen Landesbehörden, anderen Bundesländern und der Wirtschaft. Daher müsse die Polizei attraktiver werden, auch was Besoldung und Zulagen angehe.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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