Getötete 29-Jährige

Verdächtiger stellt sich in London - Hat er seine Freundin erwürgt?

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Polizeibeamte suchten am 4. April 2017 in einem Wald in Seelze (Niedersachsen) nach dem Fund einer Frauenleiche nach Spuren.

Seelze/Bad Nenndorf - Der Verdächtige im Fall der getöteten 29-Jährigen aus Bad Nenndorf sitzt jetzt in Großbritannien in Abschiebehaft.

"Über die Auslieferung wird noch entschieden, ein entsprechender Antrag ist gestellt", sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge der dpa. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 41-Jährige mit einer Auslieferung einverstanden sein wird, weil er sich vorher gestellt hat. Das bedeute aber nicht, dass er auch gestehe, erklärte Klinge. "Wir müssen abwarten, was er zu den Vorwürfen sagen wird."

Die Polizei hatte vorher mit Foto und zwischenzeitlich auch mit einem internationalen Haftbefehl nach dem Mann gesucht. Der Mann aus Hannover wird verdächtigt, seine Freundin umgebracht zu haben. An Karsamstag meldete er sich auf einer Polizeiwache in London, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Hannover am Dienstag gemeinsam mit.

Die Fahnder gingen zuletzt von einer Beziehungstat aus. Die Frau war an einem Montag Anfang April in Seelze-Dedensen erwürgt an einem Waldweg in der Nähe des Mittellandkanals gefunden worden. Die Ermittler gingen damals davon aus, dass die Tote schon seit dem Wochenende dort lag. Am Tatort waren unter anderem Reifenspuren gesichert worden.

dpa

Zum Thema:

Verbrechensopfer von Seelze ist Frau aus dem Schaumburger Land

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