Gericht verhandelt über krankes Pferd für 750000 Euro

Osnabrück - Für 750 000 Euro kaufte eine Schweizerin in Niedersachsen ein Dressurpferd - doch weil das angeblich zu krank für Wettbewerbe ist, klagt sie nun vor dem Landgericht Osnabrück.

Die Frau erwarb nach Angaben des Gerichts im September 2013 auf einem Gestüt in Hagen am Teutoburger Wald ein Pferd, mit dem sie auch auf Grand-Prix-Ebene an Turnieren teilnehmen wollte. Danach habe sie jedoch verschiedene Probleme bei dem Tier bemerkt. Laut Klägerin sollen die auch schon vor Vertragsabschluss bekannt gewesen, ihr aber verschwiegen worden sein. Das Gericht werde nun wahrscheinlich ein Gutachten eines Sachverständigen einholen, sagte ein Sprecher am Montag nach dem ersten Verhandlungstag.

Der Experte soll prüfen, ob das Tier zum Zeitpunkt des Kaufs tatsächlich gesundheitliche Schwierigkeiten hatte, sagte Sprecher Michael Hune. Außerdem soll er klären, ob der Tierarzt damals etwas hätte bemerken müssen. Die Klägerin fordert auch vom Tierarzt Schadensersatz. Ihrer Ansicht nach erhob er entweder nicht gewissenhaft die erforderlichen Befunde oder legte ihr die Ergebnisse nicht vollständig offen. Die Frau verlangt die Rückabwicklung des Kaufvertrags und die Erstattung von Kosten, die für die Pflege, Unterhaltung und Heilbehandlung des Tieres angefallen sein sollen.

dpa

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