Aus Sorge um gefährdete Vogelarten

Gericht untersagt vorläufig den Bau eines Windparks

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Bussard

Osnabrück/Georgsdorf - Im Streit um die Errichtung eines Windparks in Georgsdorf (Grafschaft Bentheim) hat das Verwaltungsgericht Osnabrück einem Eilantrag des Naturschutzbundes (Nabu) stattgegeben.

Damit wird der Bau und der Betrieb des Windparks vorläufig unterbunden, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Der Nabu und andere Naturschützer sehen wegen des Windparks, der sich in Nachbarschaft zu einem EU-Vogelschutzgebiet befindet, viele Vogelarten gefährdet.

So lag im Jahr 2015 ein besetzter Horst des Mäusebussards innerhalb der Fläche des geplanten Windparks und zwei weitere Brutplätze in einem Kilometer Entfernung. Der Landkreis habe im Oktober 2016 ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko für das Brutpaar und die Jungvögel festgestellt, so das Gericht. Der Beschluss des Verwaltungsgerichts ist noch nicht rechtskräftig und kann noch vor dem Oberverwaltungsgericht angefochten werden (AZ.: 3 B 5/17).

dpa

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