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Geisterfahrer rast über Autobahn: vier Schwerverletzte nach Frontalcrash

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Von: Johannes Nuß

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Eine Polizeikelle mit der Aufschrift „Halt Polizei“ montiert vor einem Streifenwagen.
Ein Geisterfahrer auf der Autobahn A2 zwischen Dortmund und Hannover hat am Sonntagabend die Autobahnpolizei in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen beschäftigt. (Symbolbild) © dpa

Ein Falschfahrer auf der Autobahn A2 hat am Sonntagabend für eine Reihe von Unfällen gesorgt. Eine Person wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Lauenau – Ein Geisterfahrer auf der Autobahn A2 zwischen Dortmund und Hannover hat am Sonntagabend, 16. Januar 2022, gleich mehrere Unfälle verursacht. Bei einem zwischen den Abfahrten Rehren und Lauenau (beides Landkreis Schaumburg, Niedersachsen) wurden vier Menschen schwer verletzt, einer davon lebensgefährlich.

Bundesland:Niedersachsen
Fläche:47.709,82 km²
Einwohner:8.003.421 (Stand: 31. Dezember 2020)
Ministerpräsident:Stephan Weil (SPD)

Vor der Anschlussstelle Lauenau kollidierte der 68-jährige Unfallverursacher mit einem anderen Auto, wie die Polizei mitteilte. Der 43-jährige Fahrer des entgegenkommenden Wagens, der zusammen mit zwei weiteren Menschen im Auto saß, erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Geisterfahrer rast über Autobahn A2: Vier Menschen schwer, eine davon lebensgefährlich verletzt

Alle vier Unfallbeteiligten wurden am Sonntagabend ins Krankenhaus gebracht. Die Autobahn musste im Zuge dessen bis kurz vor Mitternacht in Fahrtrichtung Bielefeld gesperrt werden.

Der Falschfahrer war vor dem Unfall der Polizei in Herford und in Minden (beides Nordrhein-Westfalen) gegen 20:15 Uhr gemeldet worden. Die Polizisten versuchten vergeblich, den Fahrer zum Anhalten zu bewegen.

Bereits vor dem Zusammenstoß hatte der Falschfahrer auf der A2 für Unfälle gesorgt. Er streifte ein Auto am Kotflügel, einem anderen Fahrzeug fuhr er den Seitenspiegel ab. Beim Versuch, dem Falschfahrer auszuweichen, krachte ein Auto gegen die Mittelschutzplanke. Verletzt wurde bei diesen Unfällen niemand. Die Höhe des Sachschadens sei derzeit noch unbekannt. Ebenfalls unklar war zunächst, weshalb der 68-Jährige in falscher Fahrtrichtung unterwegs war. 

Viele Polizeieinsätze in Niedersachsen: 15-jähriger Radfahrer wird bei Unfall mit LKW getötet

In Ostfriesland musste die Polizei in der vergangenen Woche gleich mehrere Autos aus dem Wasser befördern lassen. Binnen weniger Tage sind drei Fahrzeuge im Wasser versunken. Bei einem Verkehrsunfall zwischen mit einem LKW und einem Radfahrer in Syke ist am Sonntag, 16. Januar 2022, ein 15-Jähriger tödlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilt, verstarb das Unfallopfer im Krankenhaus. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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