Feuer nach Explosion auf Ölfeld gelöscht - Vier Verletzte

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Feuerwehrmänner löschen am 23. September einen Brand auf einem Ölfeld bei Geeste. Auf dem Ölfeld im Emsland hat es am Dienstag eine Explosion gegeben. Ersten Berichten der Feuerwehr zufolge gab es Verletzte.

Geeste - Vier Arbeiter sind bei einer Gasexplosion an einem Ölbohrloch im emsländischen Geeste schwer verletzt worden. Die Männer im Alter von 30 bis 56 Jahre erlitten bei der Verpuffung am Dienstagabend schwerste Brandverletzungen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch.

Sie wurden in Spezialkrankenhäuser nach Dortmund, Gelsenkirchen, Hannover und Hamburg gebracht. Die Förderstelle ist relativ weit von der nächsten Wohnsiedlung entfernt. Eine Gefahr für Anwohner oder Nachbarn habe zu keiner Zeit bestanden, teilte die Ölförderfirma GdF Suez mit.

Feuerwehren konnten das Feuer am Mittwoch löschen. Allerdings brannte auch am Nachmittag noch eine kleine Gasflamme, sagte der Präsident des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie, Andreas Sikorski. Mit der Ermittlung der Ursachen stünden die Experten noch am Anfang.

Zu der Explosion kam es nach seinen Angaben, als die Arbeiter dabei waren, für die Routinearbeiten ein Sicherheitsventil auf das Bohrloch zu schrauben, das genau einen solchen Unfall verhindern sollte. An dem Bohrloch sollte mit Hilfe eines mobilen Krans eine Steigleitung gezogen werden.

„Jetzt ist der nächste Schritt die Sicherung der Bohrung und dafür Sorge zu tragen, dass es keinen weiteren Ausbruch gibt“, sagte Sikorski. Zunächst müsse die von der Explosion beschädigte mobile Winde gesichert und stabilisiert werden.

Experten müssen nun über das weitere Vorgehen beraten. Denkbar sei, dass Wasser in die Bohrung gepumpt wird, um das weitere Austreten von Gas zu verhindern. Ersten Erkenntnissen zufolge geriet kein Öl in die umliegenden Gewässer. Ölsperren seien aufgestellt worden.

„Das macht uns alle sehr betroffen“, sagte Sikorski mit Blick auf die Verletzten. Ein solches Unglück mit diesem Ausmaß habe es in Niedersachsen seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben.

GdF Suez stehe mit den Angehörigen der Opfer in Kontakt, teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. „Außerdem werden wir allen Mitarbeitern, die sich an dem Standort befanden, psychologische Hilfe zur Verfügung stellen“, hieß es weiter. Drei der Verletzten arbeiten bei einem Dienstleister, der vierte bei GdF Suez.

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