Kollision nahe Hannover

Autofahrer und Wolf sterben durch Unfall auf Bundesstraße 6 bei Garbsen

  • Maximilian Brinkmann
    vonMaximilian Brinkmann
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Ein Autofahrer wurde bei einem Unfall mit einem Wolf aus seinem Auto geschleudert und starb sofort. Auch das Tier überlebte den Zusammenstoß am Sonntag, 7. Juni, nicht.

  • Ein Autofahrer kollidiert am Sonntagabend auf der B6 mit einem Wolf
  • Mensch und Tier sterben noch am Unfallort bei Garbsen
  • Bundesstraße 6 war bis spät in Nacht gesperrt

Garbsen - Auf der Bundesstraße 6 ist am späten Sonntagabend ein 76 Jahre alter Autofahrer bei einem Unfall tödlich verletzt worden. Sein Fahrzeug war kurz vor 23 Uhr zwischen den Anschlussstellen Bordenau und Frielingen mit einem Wolf kollidiert und im Anschluss von der Straße abgekommen. Dort war der Smart fortwo gegen einen Baum geprallt und der Fahrer herausgeschleudert worden.

Unfall auf B6 bei Garbsen: Fahrer und Wolf sterben sofort

Nach Erkenntnissen der Polizei war der Burgdorfer gegen 22.55 Uhr auf der Bundesstraße 6 in Richtung Hannover unterwegs, als plötzlich ein junger Wolf die Fahrbahn überquerte. In der Folge kam das Fahrzeug nach rechts von der Straße ab, durchfuhr einen Grünstreifen und prallte gegen einen Baum.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der nicht angeschnallte Mann aus dem Auto geschleudert, das auf die Fahrerseite kippte und zum Stillstand kam. Durch den Notarzt konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Auch der Jungwolf überlebte die Kollision nicht.

Tödlicher Unfall: Bundesstraße 6 bei Garbsen lange gesperrt

Der Gesamtschaden des Unfalls wird mit 2000 Euro beziffert. Wegen der Aufräumarbeiten und der Unfallaufnahme war die B6 in dem Bereich bei Garbsen bis 2.30 Uhr gesperrt. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter Telefon 0511/1091888 zu melden.

Der verheerende Unfall auf der B6 war aber nicht der einzige seiner Art. Ein weiterer Wolf kam Anfang des Jahres bei einem Unfall auf einer Autobahn in Mainz ums Leben. Dieser soll nun sogar in einem Museum ausgestellt werden.

Das Land Niedersachsen hatte eine ganze Zeit lang Probleme mit einem Wolf, da er in der Region Rodewald im Kreis Nienburg immer wieder Tiere gerissen hat. Die Jagd auf den Wolf wurde allerdings Anfang April beendet, da er nicht weiter auffällig war.

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