Deutschlandweite Durchsuchungen

Ganderkesee: Polizei gelingt Schlag gegen Kinderpornografie

Einsatzfahrzeuge der Polizei Oldenburg.
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Unter anderem durchsuchten Polizisten am Donnerstag ein Objekt im oldenburgischen Ganderkesee. (Symbolbild)

Bei einer bundesweit angelegten Razzia haben Polizisten auch ein Objekt in Ganderkesee durchsucht. Der Verdacht lautet auf Verbreitung von Kinderpornografie.

Ganderkesee/Hannover – Die Polizei ist ein Schlag gegen ein Kinderpornografie-Netzwerk gelungen. Am Donnerstag, 20. Mai 2021, wurden bei einer bundesweit angelegten Durchsuchungsaktion Wohnungen von 14 Männern im Alter von 30 bis 74 Jahren gefilzt. Zwei Durchsuchungen gab es nach Angaben der Ermittler in Hannover und eine in Ganderkesee (Kreis Oldenburg).

Gemeinde in Niedersachsen:Ganderkesee
Fläche:138,27 Quadratkilometer
Einwohner:31.360 (Stand: 31. Dezember 2019)
Vorwahl:04222
Bürgermeister:Alice Gerken (parteilos)

Der Verdacht lautet darauf, dass die Beschuldigten über eine geschlossene Chatgruppe kinderpornografisches Material ausgetauscht haben sollen. Neben Niedersachsen befinden sich weitere durchsuchte Objekte in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Sachsen, Saarland und in Bayern.

Schlag gegen Kinderpornografie: Mehr als 250 Datenträger werden sichergestellt

Vielerorts seien Spezialeinheiten etwa zum Öffnen von Türen im Einsatz gewesen, teilte die Staatsanwaltschaft Köln mit. „Es konnten bislang über 250 Datenträger sichergestellt werden“, hieß es. Eine erste Sichtung sei bereits angelaufen. Einige Beschuldigte hätten bereits gestanden. Festnahmen gab es keine, hieß es am Donnerstagnachmittag.

Hinweise auf einen tatsächlichen Kindesmissbrauch durch die Tatverdächtigen lägen nach derzeitigem Stand nicht vor. Bei den Durchsuchungen fanden die Beamten auch Anhaltspunkte für weitere Straftaten wie etwa einen Verstoß gegen das Waffengesetz.

Schlag gegen Kinderpornografie: Kein Zusammenhang mit Missbrauchsskandal in Münster oder Bergisch Gladbach

Die Leitung der Razzia lag bei der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) der Staatsanwaltschaft Köln und dem Polizeipräsidium Dortmund. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass die Ermittlungen in diesem Fall nicht im Zusammenhang mit den Missbrauchskomplexen Münster und Bergisch Gladbach stünden. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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