"Pfeffer" und "Chili" öffnen Augen

Verwaiste Fuchswelpen haben Zuhause gefunden

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Der Fuchswelpe "Pfeffer" (links) und seine Schwester "Chilli" sollen künftig im Wisentgehege leben.

Springe - Überraschend hat das Wisentgehege Springe (Region Hannover) Zuwachs bekommen. Die Einrichtung mit zahlreichen Wildtierarten nahm Ende März sechs verwaiste Fuchswelpen auf.

Die Fuchskinder (von links) "Kümmel", "Anis", "Chilli" und "Pfeffer" wurden Ende März im Wisentgehege Springe abgegeben.

Die etwa eine Woche alten Findelkinder seien im Landkreis Vechtagefunden und zur Aufzucht nach Springe gebracht worden, sagte der Leiter des Wildparks Thomas Hennig. Zwei Tiere sind inzwischen in einem anderen Tierpark untergekommen, zwei weitere werden Ende April abgegeben. "Nur die beiden Welpen "Pfeffer" und "Chilli" bleiben hier, sie werden mit der Hand aufgezogen", sagte Hennig. Die Tiere wogen bei ihrer Ankunft nur 200 Gramm und bringen inzwischen rund 500 Gramm auf die Waage. Dafür werden sie vier bis fünfmal am Tag aus der Flasche gefüttert.

Fuchswelpin "Chilli" nuckelt an der Milchflasche.

Seit einigen Tagen haben die Welpen ihre Augen geöffnet. "Das Gehör und der Geruchssinn entwickeln sich weiter, und die ersten Zähne sind auch schon da", sagte Hennig. Wenn die Findelkinder groß genug sind, sollen sie in eine neue Unterkunft im Wisentgehege umziehen. Die bis dahin an Menschen gewöhnten Füchse könnten sich dann Besuchern zeigen.

dpa

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