Migration

Flüchtlinge: Niedersachsen sieht sich auch ohne Amtshilfe gewappnet

Hannover - Die am Donnerstag ausgelaufene Verpflichtung der Kommunen zur Erstaufnahme von Flüchtlingen war nach Ansicht von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius ein Erfolg.

„Ich weiß, es war ein besonderer Kraftakt, oftmals binnen weniger Tage Unterkünfte bereit zu stellen“, sagte der SPD-Politiker zu der sogenannten Amtshilfe. Darauf könne nun aufgrund weiterer Erstaufnahmekapazitäten des Landes verzichtet werden.

Mehr als 40 000 solcher Plätze stehen demnach zurzeit bereit oder können innerhalb weniger Tage bereitgestellt werden. „Unser erarbeitetes Unterbringungskonzept geht auf“, erklärte Pistorius.

Die Amtshilfe war Mitte Oktober auf vier Wochen angelegt, wegen des hohen Bedarfs aber mehrfach verlängert worden. Trotz der sich entspannenden Situation in den Flüchtlingsunterkünften rechnet das Innenministerium für dieses Jahr weiter mit 100 000 Geflüchteten. Im Vorjahr wurden 102 000 Flüchtlinge in Niedersachsen untergebracht.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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