400 Flüchtlinge beziehen Deutschen Pavillon auf dem Messegelände

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Die Stadt Hannover hat den Deutschen Pavillon auf dem Gelände der ehemaligen Weltausstellung Expo gekauft und zur Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert.

Hannover - Der Deutsche Pavillon auf dem Messegelände in Hannover wird ab sofort als Notunterkunft für rund 400 Flüchtlinge genutzt. Seit diesem Montag bietet die Halle, in der sich während der Weltausstellung Expo 2000 der Gastgeber Deutschland präsentierte, den Männern, Frauen und Kindern ein sicheres Dach über dem Kopf.

Die Stadt Hannover hatte den Pavillon Anfang Oktober gekauft, um dort Flüchtlinge unterzubringen. Die nun dort für vier Wochen einquartierten Menschen hatte das Land Niedersachsen im Zuge der sogenannten Amtshilfe an die Stadt Hannover übergeben. Anschließend sollen sie auf die Kommunen im Land verteilt werden. Betreut werden sie von Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes.

Derzeit leben rund 3900 Flüchtlinge in den Unterkünften der Stadt. Sie stammen aus 62 Nationen. Hauptherkunftsländer sind unter anderem der Irak, Syrien, Afghanistan, Eritrea und der Sudan. Die Stadt geht davon aus, dass bis Ende Januar 2016 weitere 2800 Menschen nach Hannover kommen werden.

Wegen der hohen Flüchtlingszahlen hatte die Landesregierung die Kommunen Mitte Oktober landesweit zur sofortigen Bereitstellung von 4000 Plätzen in Notunterkünften verpflichtet.

dpa

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