8000 Bewohner kehren in ihre Häuser zurück

Fliegerbombe in Osnabrück entschärft

+
Symbolbild

Osnabrück - Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Sonntag in Osnabrück entschärft worden. Rund 8000 Menschen mussten deshalb ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Betroffen waren die Stadtteile Schinkel-Ost, Schinkel und Fledder. "Die Fünf-Zentner-Bombe war gut erhalten und hatte zwei konventionelle Zünder, die unbeschädigt waren", sagte Stadtsprecher Jürgen Wiethäuper. Die Entschärfung sei unproblematisch gewesen.

Wetter erschwert die Arbeiten der Sprengmeister

Die Sprengmeister waren zunächst von einer größeren Bombe ausgegangen. Die Fliegerbombe steckte senkrecht im Boden in einer Tiefe von rund 4,5 Metern, mit dem Heck nach unten. Das sei sehr ungewöhnlich gewesen, sagte der Stadtsprecher. "Probleme hatten wir mit dem nassen Gelände, der Boden war sehr instabil und rutschte beim Ausbaggern immer nach", berichtete Wiethäuper. Die Bewohner konnten am Nachmittag wieder in ihre Häuser zurück.

Der Bahnverkehr in Richtung Hannover war für die Dauer der Entschärfung eingestellt worden. Die Autobahn 33 blieb befahrbar, allerdings wurde die Auffahrt Lüstringen in Richtung Bielefeld gesperrt. Die Fliegerbombe war bei der Auswertung von Luftaufnahmen entdeckt worden. "Wir arbeiten die verschiedenen Stadtteile systematisch durch", sagte Wiethäuper. Dabei würden alle Verdachtspunkte untersucht.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Tausende gegen AfD-Demonstration in Berlin

Tausende gegen AfD-Demonstration in Berlin

Gemeindefeuerwehrtag in Daverden

Gemeindefeuerwehrtag in Daverden

Gartentage in Thedinghausen 

Gartentage in Thedinghausen 

Achimer Fachausstellung im Gewerbegebiet Bierdener Mehren

Achimer Fachausstellung im Gewerbegebiet Bierdener Mehren

Meistgelesene Artikel

Massencrash: Tote und Verletzte nach mehreren Lastwagenunfällen in Niedersachsen

Massencrash: Tote und Verletzte nach mehreren Lastwagenunfällen in Niedersachsen

Zwei Tote und neun Schwerverletzte bei Unfall in Jever

Zwei Tote und neun Schwerverletzte bei Unfall in Jever

Ermittlungen gegen 55 linke Demonstranten nach Belagerung von Polizistenhaus

Ermittlungen gegen 55 linke Demonstranten nach Belagerung von Polizistenhaus

Feuer in Fabrik in Varel - Papier in Flammen

Feuer in Fabrik in Varel - Papier in Flammen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.