7.500 Bürger von Räumung betroffen

Fliegerbombe problemlos entschärft

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Straßensperrung nach Bombenfund in Oldenburg.

Oldenburg - Eine amerikanische Fliegerbombe ist am Donnerstag in Oldenburg problemlos entschärft worden. Der rund 112 Kilogramm schwere Blindgänger war am Vortag bei Bauarbeiten auf einem ehemaligen Kasernengelände inmitten der Stadt gefunden worden.

Gleich 60 Straßen in einem Radius von einem Kilometer um die Fundstelle mussten geräumt werden. Betroffen waren nach Angaben der Stadt 7.500 Bürger. Dazu zählten auch knapp 200 Flüchtlinge, die in Gebäuden auf dem alten Fliegerhorst untergebracht sind. An zwei Grundschulen fiel der Unterricht aus, auch drei Kindergärten blieben geschlossen.

Aufgrund einer Unwetterwarnung für den Nachmittag begannen die Evakuierungen bereits am Morgen. Mit Lautsprecherdurchsagen wurden die Anwohner aufgefordert, die Häuser zu verlassen. 28 Menschen mussten die Hilfe von Rettungskräften in Anspruch nehmen, weil sie ihre Wohnungen nicht alleine verlassen konnten. "Letztlich ging aber alles schneller als gedacht", sagte eine Stadtsprecherin.

Zunächst war auch eine Sprengung der Bombe vorgesehen für den Fall, dass eine Entschärfung nicht möglich gewesen wäre. Doch der Sprengmeister der Stadt hatte keine Probleme, das Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg zu entschärfen.

dpa

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