Seenotretter-Einsatz: Zwei Fischkutter manövrierunfähig

Bremen - Gleich zweimal sind die Borkumer Seenotretter in der Nacht zum Mittwoch westlich der ostfriesischen Inseln havarierten Fischkuttern zur Hilfe gekommen.

Zuerst setzte der Kutter „Nordlicht“ gegen 2.00 Uhr westlich von Borkum einen Notruf ab. Ein Wassereinbruch konnte nicht unter Kontrolle gebracht werden. Der Seenotkreuzer „Alfried Krupp“ kam mit zusätzlichen Lenzpumpen zur Hilfe und schleppte den Havaristen ab. Rund drei Stunden später mussten die Seenotretter erneut raus. Der Fischkutter „Flamingo“ hatte nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ein Netz in die Schraube bekommen und trieb manövrierunfähig im Hubertgat, etwa vier Kilometer nördlich der unbewohnten Düneninsel Rottumerplaat. Auch die „Flamingo“ konnte sicher abgeschleppt werden. dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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