Land unter in Wildeshausen und umzu

Feuerwehren in Niedersachsen nach heftigem Regen im Dauereinsatz

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In Langenhagen ist nicht nur diese Garage vollgelaufen.

Hannover - Heftiger Dauerregen hat die Feuerwehren in Niedersachsen in Atem gehalten. Seit Donnerstagabend mussten die Einsatzkräfte etliche vollgelaufene Keller und Firmengebäude leerpumpen.

Einige Straßen waren vorübergehend nicht befahrbar, größere Schäden entstanden aber nicht. In der Nacht zum Freitag beruhigte sich das Wetter an vielen Orten zunächst.

In Hannover rückte die Feuerwehr bis zum späten Donnerstagabend etwa 175 Mal aus. Rund 350 Kräfte waren im Dauereinsatz. Auch die Medizinische Hochschule war von den Wasserschäden betroffen. Eine Tiefgarage sowie die Zentralapotheke waren überschwemmt. Beim Reifenhersteller Continental und der Zentralen Polizeidirektion gab es ebenfalls einen Wassereinbruch. 

Trotz des anhaltenden Regens wurde die Lage in der Nacht ruhiger. Die Feuerwehr musste etwa zehn weitere Male ausrücken, weil Anrufer vollgelaufene Keller gemeldet hatten. Im Laufe des Vormittags würden vermutlich weitere Einsätze dazukommen, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Landkreis Oldenburg besonders betroffen

Heftig erwischte es im Kreis Oldenburg die Gemeinden Wildeshausen und Sandkrug (Hatten). Rund 50 Mal rückte dort die Feuerwehr aus. Neben nassen Kellern und überfluteten Straßen drohte das Dach einer Waschanlage wegen der Wassermassen zunächst einzustürzen. Die Feuerwehr konnte das Gebäude aber nach kurzer Zeit sichern.

Starkregen beschäftigt Feuerwehr in Sandkrug und Delmenhorst

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Trocken und ruhig blieb es hingegen in Göttingen und Osnabrück. In Braunschweig und Lüneburg fiel in der Nacht zwar starker Regen, größere Einsätze gab es jedoch keine. Für den Freitag erwartet der Deutsche Wetterdienst besonders an der Elbe und im Wendland weiteren Starkregen.

dpa

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