Update: Bevölkerung nicht in Gefahr

Brand in Brennelementefabrik in Lingen - Ursachen-Suche beginnt

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In einer Brennelementefabrik in Lingen hat es am Donnerstagabend gebrannt.

Lingen - Ein Feuer in einer Brennelementefabrik löst einen Großeinsatz aus - verletzt wird niemand. Noch kurz zuvor hatte eine Bürgerinitiative die Stilllegung des Werks gefordert.

+++ Update: Suche nach Brandursache beginnt
Nach dem Ausbruch eines Feuers in der Brennelementefabrik Lingen hat die Suche nach der Brandursache begonnen. „Die Ermittlungen der Kollegen vor Ort laufen“, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. 

Das Werk im Emsland liefert Brennelemente mit Uran unter anderem an Reaktoren in belgischen Atomkraftwerken. Dem Sprecher zufolge war der Brand am Donnerstag verhältnismäßig kleinflächig, zu keiner Zeit habe Gefahr für Bevölkerung und Umwelt bestanden. Das Feuer war demnach in einem an eine Fertigungshalle angegliederten Laborbereich ausgebrochen - vermutlich im Bereich einer Lüftungsanlage.

Ausbruch des Brandes am Donnerstagabend

Bei einem Feuer in einer Brennelementefabrik sind in Lingen im Emsland am Donnerstag Polizeiangaben zufolge keine gefährlichen Stoffe freigesetzt worden. Verletzt worden sei niemand, sagte eine Polizeisprecherin. Messungen hätten belegt, „dass keine Schadstoffe freigesetzt wurden“, sagte sie. 

Das Gebäude, in dem sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Feuers Mitarbeiter befunden hätten, sei noch vor Eintreffen der Rettungskräfte evakuiert worden, hieß es. Demnach brach das Feuer in einem Labor aus, das sich im „nicht-nuklearen Teil“ der nuklearen Fertigung der Fabrik befinde. 

Bürgerinitiative fordert sofortige Stilllegung

In dem Betrieb werden unter anderem Brennelemente für Atomkraftwerke gefertigt. Für weitere Ermittlungen werde der Brandort untersucht. Das Feuer hatte einen Großeinsatz der Feuerwehr und weiterer Rettungsdienste ausgelöst. 

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz hatte noch kurz zuvor eine Stilllegung des Betriebs gefordert. Innerhalb weniger Wochen habe es in der Atomfabrik zwei meldepflichtige Ereignisse gegeben, hieß es.

dpa

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