Teilgeständnis

Feuer im Asylheim: Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes verdächtigt

Braunschweig - Nach dem Brand in einer Wohnunterkunft für Asylbewerber in Braunschweig hat die Polizei einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes festgenommen.

Der 21-jährige Deutsche sei dringend verdächtig, das Feuer am Samstagnachmittag gelegt zu haben, teilte die Polizei am Montag mit. Der Beschuldigte legte ein Teilgeständnis ab. Er wurde am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einer Ermittlungsrichterin vorgeführt, die einen Haftbefehl erließ, der später aber mit Auflagen ausgesetzt wurde.

Der Mann soll ein mit Brandbeschleuniger getränktes Tuch angezündet und durch ein offenes Fenster in die Unterkunft geworfen haben. Ein 34-jähriger Bewohner verletzte sich bei den Löschversuchen leicht und musste ambulant behandelt werden. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell ersticken.

Als Zeuge wird ein Radfahrer von der Polizei gesucht, der Hinweise auf das Feuer und den möglichen Verursacher gegeben hatte, dann aber weiter fuhr, ohne seine Personalien zu hinterlassen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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