Bis zu 15 Grad warm

Ferien-Wetter in Niedersachsen: Wind und Regenschauern ziehen auf

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Die Nordseeküste erwartet am Wochenende „Schietwetter“.

Das Ferien-Wetter in Niedersachsen und Bremen könnte besser sein. Nach Sonne am Montag wird es windig und wechselhaft. Immer wieder ziehen Regenbänder durch Norddeutschland.

  • Herbst-Wetter in Niedersachsen und Bremen zum Ferienstart
  • Wind und Regenschauer bei bis zu 15 Grad Top-Temperatur
  • Entspannung nach Herbst-Sturm „Mortimer

Wind und Regenschauer zu Ferienbeginn in Niedersachsen

Update, 7. Oktober: Den Norden Deutschlands erwartet am Montag der letzte schöne Tag der Woche. Für Montag erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) viel Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 12 Grad

Spätestens in der Nacht zu Dienstag kommt es dann zu Wind und Regenschauern. Am Dienstag und Mittwoch bleibt das Wetter nach Angaben des DWD bei 15 Grad wechselhaft.

Wetter in Niedersachsen: Windig an der Küste, sonst wechselhaft

Ein Graureiher fliegt im Regen im Kreis Hildesheim über ein Feld.

Update, 1. Oktober, 11.30 Uhr: Der goldene Oktober lässt in Niedersachsen noch auf sich warten: Zum Start in die Herbstferien am Mittwoch bleibt das Wetter wechselhaft. „Der große Sturm ist vorbei, an der Küste wird es aber noch windig“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Hamburg. Erwartet werde ein Wechselspiel aus Sonne, Wolken und Regen. An der Küste kann es auch Sturmböen und Gewitter geben.

Tag der Deutschen Einheit wird weniger windig

Am Tag der Deutschen Einheit lässt der Wind dann auch dort nach. Am Donnerstag wird es im Harz und Emsland stark bewölkt, vereinzelt kann es auch Schauer geben. An der Elbe wird das Wetter freundlicher: „Am Donnerstag gibt es sogar eine Handvoll Sonnenstunden.“ Die Temperaturen in Niedersachsen und Bremen liegen an beiden Tagen bei etwa 14 Grad.

Update, 9.30 Uhr: Angesichts des ersten Herbststurms haben die niedersächsischen Landesforsten vor dem Betreten der Wälder gewarnt. Es sei mit umstürzenden Bäumen und herabfallenden Ästen zu rechnen, teilte das Unternehmen, das den Landeswald bewirtschaftet, am Montag mit.

Weil die Bäume nach zwei trockenen und heißen Sommern geschwächt seien, sei besondere Wachsamkeit gefordert, sagte der Präsident der Landesforsten, Klaus Merker: „Auch bei Windstille können Äste unvermittelt abbrechen. Die Risikolage ist in diesem Jahr besonders hoch.“ Jogger, Hundebesitzer und Radfahrer sollten die Wälder bei Wind und zu erwartenden Stürmen meiden.

Update, 9 Uhr: Die Verwaltung des Nationalparks Harz hat am Montag wegen des Sturmtiefs „Mortimer“ vor dem Betreten der Wälder in dem Mittelgebirge gewarnt. Es könnten jederzeit Bäume umstürzen, wie Sprecher Friedhart Knolle am Morgen im sachsen-anhaltischen Wernigerode sagte. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Leipzig wurden am frühen Montagmorgen Windgeschwindigkeiten von knapp 145 Kilometern pro Stunde auf dem höchsten Berg des Mittelgebirges gemessen. Der Orkan auf dem Brocken soll demnach bis zum Mittag dauern.

Im Landkreis Emsland hat ein Sturm am Samstag zahlreiche Bäume abgeknickt. Auch das Dach eines Schweinestalls wurde teilweise abgedeckt.

Update, 30. September, 8.45 Uhr: Die Deutsche Bahn hat ihren Fernverkehr in Norddeutschland wegen des Sturmtiefs „Mortimer“ am Montagmorgen weitgehend eingestellt. Betroffen von der Sperrung waren die Strecken Hamburg - Berlin, Hamburg - Hannover, Bremen - Hannover, Hannover - Göttingen, Hannover - Wolfsburg und die Strecke Wolfsburg - Braunschweig - Hildesheim - Göttingen, wie die Deutsche Bahn via Twitter mitteilte. „Züge des Fernverkehrs werden zurückgehalten“, hieß es. Im Regionalverkehr gab es zunächst keine größeren Behinderungen.

Der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes zufolge sollen sich die stärksten Böen von „Mortimer“ über den Norden in den Nordosten und Osten Deutschlands verlagern, wo sie bis zum Nachmittag anhalten sollen. Im Norden und Nordosten besteht demnach Unwettergefahr durch einzelne orkanartige Böen.

Herbststurm trifft Norddeutschland

Update, 29. September: Die Menschen in Niedersachsen und Bremen müssen sich auf den ersten Herbststurm einstellen. Vom frühen Montagmorgen an seien auf den ostfriesischen Inseln Sturmböen von über 100 Kilometern pro Stunde möglich, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Sonntag. 

In Bremen oder im Raum Salzgitter und Wolfsburg könne später immerhin noch mit der Windstärke 10 gerechnet werden. Bis zum Mittag werde der Sturm sich voraussichtlich verausgabt haben. 

Sehr viel Regen am Dienstag möglich

Die Bäume hätten noch sehr viel Laub, warnte der Sprecher. Das sei gefährlich - je mehr Laub, desto größer der Widerstand, den Bäume dem Wind bieten. Dann könnten Äste abbrechen. Zudem seien örtlich Gewitter und starker Regen möglich. Für den Dienstag werde ein weiteres Tief erwartet, das „sehr viel Regen“ bringen werde.

Deutsche Bahn warnt vor Sturmtief Mortimer

Die Deutsche Bahn warnt vorsorglich vor Einschränkungen im Bahnverkehr wegen des Sturmtiefs Mortimer. Ab Sonntagabend könne es bundesweit zu Problemen auf der Schiene kommen, ist auf bahn.de zu lesen. 

Aktuell - 14.15 Uhr - gebe es jedoch noch keine Beeinträchtigungen. Die Reisenden sollen sich vor Fahrtantritt über die Verbindungen informieren.

Sturmschaden im Emsland - Tornado verantwortlich?

Ein starker Sturm hat in Beesten im Landkreis Emsland mehrere Bäume zerstört und einen Stall abgedeckt. Zudem bildete sich in der Nähe von Emden im Ostfriesland sogar ein Tornado, wie nordbuzz.de* berichtet.

Rund 20 Bäume seien in der Mitte abgeknickt. Das Dach eines Schweinestalls wurde teilweise abgedeckt. Verletzt wurde niemand. Dem Deutschen Wetterdienst lagen am Sonntag zunächst keine Meldungen über einen Tornado vor. Bei dem aufgezeichneten Wetter am Samstagnachmittag in dem Gebiet hätte allerdings ein Tornado entstehen können, hieß es.

Herbstwetter in Niedersachsen und Bremen

Update, 27. September: Göttingen - Niedersachsen und Bremen steht ein Wochenende mit typischem Herbstwetter bevor. „Wir bekommen Wolken, Schauer und böigen Wind“, sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdiensts (DWD). 

Wetter am Samstag: Gewitter an der Nordsee möglich

An der Nordsee müsse am Samstag auch mit Gewittern gerechnet werden. Die Tourismusbranche an der Küste und im Harz bleibt dennoch optimistisch. Die Temperaturen werden laut Wetterdienst auf den Inseln bis auf maximal 17 Grad steigen. Im Binnenland werde es kaum wärmer, sagte die Sprecherin. Auf den höheren Bergen im Harz werde es sogar nur etwa 14 Grad warm. 

Regen in ganz Niedersachsen und Bremen am Sonntag

Am Sonntag wird es den Prognosen zufolge dann landesweit regnen. „Ich glaube, da bleibt keiner trocken“, sagte die DWD-Sprecherin. Auch der Wind werde an Stärke zunehmen. An der Küste müsse man sich auf Sturmböen einstellen. 

„Und auch in der kommenden Woche wird es unbeständig bleiben“, sagte die Sprecherin. Denn eine stabile Hochdrucklage sei nicht in Sicht. Das Wetter sei der Jahreszeit angemessen. 

„Schietwetter“ kein großes Problem für Tourismus

Auf den Tourismus an der Küste und auf den Nordseeinseln wirke sich das „Schietwetter“ nicht weiter nachteilig aus, sagte eine Sprecherin von Ostfriesland Tourismus in Leer. Für die Ferien seien die meisten Unterkünfte schon lange im Voraus gebucht. Im Übrigen seien die Gäste in der Regel ohnehin auf das typische Herbstwetter an der Nordsee eingestellt. 

Auch beim Harzer Tourismusverband HTV bläst man angesichts der Aussichten keine Trübsal. Die Zahl der kurzentschlossenen Gäste, die nur bei Sonnenschein spontan kämen, sei zwar überschaubar, sagte eine Sprecherin. Für alle anderen gebe es aber ein großes wetterunabhängiges Angebot, etwa die vielen Museen oder die Thermen. Die meisten Wanderer ließen sich vom Wetter ohnehin nicht abschrecken.

Die Wettervorhersage für Ihren Ort

Sonniges Wochenende vor Herbstanfang

Erstmeldung, 20. September: Niedersachsen und Bremen steht ein Wochenende mit viel Sonnenschein bevor. Nach letzten kleineren Schauern am Freitag vor allem in Richtung Nordsee werde es Samstag und Sonntag sonnig und warm, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Hamburg. 

Niedersachsen: Temperaturen bis zu 25 Grad

Am Samstag könnten örtlich 22 und am Sonntag sogar 25 Grad erreicht werden. „Gerade in den südlichen Landesteilen verspricht der Sonntag ein sehr schöner Spätsommertag zu werden“, sagte der Sprecher. An der Küste werde es mit 20 beziehungsweise 22 Grad an beiden Wochenendtagen etwas kühler sein, wie kreiszeitung.de* berichtet.

So warm soll es am Sonntag in Niedersachsen werden.

Sommer verabschiedet sich ab Montag

Ab Montag werde sich die Wetterlage umstellen. Zunächst sei es zwar vor allem in den östlichen Landesteilen noch freundlich. Aber nach und nach werde es dann auch dort von Westen oder Südwesten her wechselhafter mit Temperaturen knapp unter 20 Grad.

dpa

*kreiszeitung.de und nordbuzz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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