Fahnder prüfen Beziehungstat nach Todesschüssen auf Hochzeit

Hannover - Nach den tödlichen Schüssen auf eine junge Frau bei einer kurdischen Hochzeitsfeier in Hannover prüfen die Ermittler eine Beziehungstat. Weiterhin werde nach dem 22 Jahre alten mutmaßlichen Täter gefahndet, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit.

 „Wir prüfen, ob es ein Beziehungsgeflecht zwischen Täter und Opfer gegeben haben kann“, sagte Staatsanwältin Kathrin Söfker. Nach Medienberichten soll es sich bei dem mutmaßlichen Schützen um einen Cousin handeln, der aus enttäuschter Liebe zur Waffe griff. Die 21-Jährige sei ihm zur Frau versprochen worden, sie habe ihn aber nicht heiraten wollen.

Auf einem Facebook-Beitrag des Vaters des Opfers, aus dem mehrere Zeitungen am Mittwoch zitierten, ist ein Foto der jungen Frau zu sehen, die niedergeschossen auf dem Boden liegt. „Sie starb mitten in der Blüte ihres Lebens, als ein Opfer eines heimtückischen Verrats und Brauches.“ Die Frau und der Schütze zählten am Sonntagabend zu den vielen hundert Gästen der Hochzeitsfeier. Nachdem bereits über Stunden ausgelassen gefeiert worden war, kam es kurz nach 22 Uhr plötzlich zu den gezielten Schüssen auf die 21-Jährige.Sie starb später im Krankenhaus. dpa

 

Rubriklistenbild: © dpa

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