Mehrere Puten verendet

Lkw fährt mit brennendem Reifen über die A31

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Ein Lastwagen steht gekippt auf der A31 bei Lingen.

Lingen - Mit einem brennenden Anhängerreifen ist ein Lastwagenfahrer in Niedersachsen bei Lingen mehrere Kilometer über die Autobahn 31 gefahren. Dabei löste er mehrere Brände an der Böschung aus, wie die Polizei Lingen in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.

In dem Anhänger befanden sich etwa 1000 Puten. Wie viele überlebten, war am Morgen unklar. Laut Polizei entstand der Brand an einer Baustelle. Dort sei nur eine Fahrspur frei. Der Fahrer habe wohl versucht, bis zur nächsten Abfahrt zu kommen. Weil sich Teile des Lkw-Anhängers verkeilt hätten, sei das Fahrzeug jedoch noch auf der Autobahn liegen geblieben. 

Komplizierte Bergungsarbeiten

Die Feuerwehr konnte die Brände an der Böschung löschen. Die Polizei ging davon aus, dass bei der Hitze von bis zu 200 Grad Tiere in dem Hänger verendet seien. Die Feuerwehr kühlte den Anhänger. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass er umkippt, konnte zunächst keine Angabe zum Zustand der Puten gemacht werden, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Die Tiere waren auf dem Weg zum Schlachthof. Am Morgen wurde der Anhänger laut Polizei abtransportiert. Die Puten seien zum Schlachthof gebracht worden. Vor Ort wollte sich ein Veterinär einen Überblick verschaffen. 

Ursache für den Brand war Polizeiangaben zufolge ein technischer Defekt an der Radnabe des Anhängers. Wegen der komplizierten Bergung der Unfallstelle rechnete die Polizei mit erheblichen Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr. Mehrere Umleitungen wurden eingerichtet.

dpa

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