Kreis Northeim

Mann mit Mercedes AMG rast mit 220 auf Bundesstraße - Polizei schockiert

Angerstein/Northeim - 100 Stundenkilometer sind auf der belebten Bundesstraße erlaubt, doch als ein Mercedes-Fahrer kurz vor Mitternacht an den Polizisten vorbeirauscht, können die kaum fassen, was das Messgerät anzeigt. 

Ein Extremraser ist der Polizei in Northeim auf einer Bundesstraße in Südniedersachsen in die Radarfalle gegangen. Der Fahrer eines Mercedes AMG sei auf der B3 nahe Angerstein (Kreis Northeim) mit Tempo 220 gemessen worden, teilte die Polizei am Montag mit. Das sind 120 Stundenkilometer mehr als erlaubt.

Der Mann aus dem Raum Hannover müsse mit drei Monaten Fahrverbot, 600 Euro Geldbuße und Punkten in Flensburg rechnen.

Polizei Northeim: Spitzenreiter mit 250 Stundenkilometern geblitzt

Erst Mitte November hatten die Beamten auf der B243 bei Osterode ein Fahrzeug geblitzt, das sogar mit 250 Stundenkilometern unterwegs war. Von einer derart hohen Tempoüberschreitung auf einer Bundesstraße habe sie noch nie gehört, hatte dazu eine ADAC-Sprecherin erklärt.

67 Raser auf der Bundesstraße 3 geblitzt

Bei der jüngsten Aktion auf der B3 wurden am Sonntagabend innerhalb von gut vier Stunden 1355 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 67 schneller als die erlaubten 100 Stundenkilometer. Fahrverbote, Punkte und Bußgelder kommen auch auf einen Porsche-Fahrer aus dem Raum Göttingen zu, der mit 162 Stundenkilometer gemessen wurde und den Fahrer eines Mercedes-Benz aus dem Landkreis Northeim, der mit 153 Stundenkilometer unterwegs war.

Vorsicht im Winter: Diese Strafen drohen Rasern

Wer sich im Herbst und Winter an das vorgeschriebene Tempolimit hält, kann trotzdem zu schnell sein. Denn laut Straßenverkehrsordnung (StVO) müssen Autofahrer bei Eis, Nebel, Regen oder Schnee mit angepasster Geschwindigkeit fahren. Wer sich nicht daran hält und einen Unfall baut, muss mit bis zu 600 Euro Strafe und Fahrverbot rechnen.

So gilt laut Paragraf 3 Absatz 1 der StVO ein Tempolimit von 50 km/h, wenn durch Nebel oder Schneefall die Sichtweite unter 50 Meter liegt. Ein besonderes Schild muss darauf nicht hinweisen.

Rubriklistenbild: © dpa

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Kommentare

cpt. chaos
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Die deutsche Rechtssprechung ist einfach nur lachhaft! Dieses Land wird von Schwerkriminellen, Sozialbetrügern und Steuerhinterziehern im großen Stil nach Strich und Faden verarscht, total verhöhnt und völlig ausgelutscht!!!

Was sind wir nur für ein armseliges Völkchen, dass wir das mit uns einfach so machen lassen?!