Professoren vor Ort

Experten untersuchen nach Peta-Vorwürfen Elefanten im Zoo Hannover

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Nach den Peta-Vorwürfen überprüfen Experten die Elefanten-Haltung im Zoo Hannover.

Hannover - Die Elefanten im Zoo in Hannover werden nach den Misshandlungsvorwürfen von Peta nun von Experten auf ihren Gesundheitszustand untersucht. Dies teilte der Zoo am Mittwoch mit.

Mehrere Professoren der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) waren demnach am Dienstag vor Ort, um die Elefantenherde zu begutachten. „In Kürze werden mit den Elefantenexperten der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) sämtliche Aspekte der Haltung, des Trainings und der Ausbildung der Mitarbeiter betrachtet“, hieß es in der Mitteilung des Zoos weiter. 

Die Tierrechtsorganisation Peta hatte dem Zoo vorgeworfen, Pfleger würden Elefanten misshandeln. Mitarbeiter des Zoos sollen Jungtieren unter anderem Kunststücke beigebracht haben. Peta hat Strafanzeige wegen Tierquälerei gegen die Zoo-Verantwortlichen erstattet.

Vorwürfe durch „Report Mainz“ und Peta

An die Öffentlichkeit gelangten die Vorwürfe, als heimlich von Peta gedrehte Videos am 4. April in einem Beitrag des ARD-Magazins „Report Mainz“ gezeigt wurden. Peta hatte im Herbst 2016 mehrere Kameras in der Elefantenanlage installiert. Daraufhin hatte der Direktor des Zoos Morddrohungen erhalten.

Zoo: Seit Jahren keine Elefantenshows

Inzwischen teilte Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff mit: „Wir stellen klar, dass es diese beanstandeten Elefantenshows bereits seit einigen Jahren nicht mehr gibt. Stattdessen wird täglich in kommentierten Fütterungen Wissen über die Tiere und ihre Biologie vermittelt.“

Regelmäßige Trainingseinheiten seien wichtig, sie dienten der Beschäftigung der Tier und ermöglichten medizinische Untersuchungen sowie tierpflegerische Versorgung, teilte der Zoo weiterhin mit. Für alle Interessenten gibt es einen eigenen Bereich zum Thema auf der Webseite.

dpa/jdw

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