Ex-Landesgartenschau-Manager vor Gericht

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Die Verhandlung findet am 8. März im Amtsgericht Papenburg statt. Foto: Caroline Seidel/Archiv

Papenburg - Der frühere Geschäftsführer der Landesgartenschau 2014 in Papenburg muss sich wegen des Vorwurfs der Untreue vor Gericht verantworten. Verhandelt wird am 8. März im Amtsgericht Papenburg, sagte am Freitag ein Gerichtssprecher zu einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Dem 41 Jahre alten Ex-Manager wird zur Last gelegt, eigenmächtig einen Vertrag über zwei Shows im Stadtpark, dem früheren Gartenschau-Gelände, unterzeichnet zu haben. Für diese Entscheidung hätte er zuvor die Zustimmung der Gesellschafterversammlung einholen müssen. Die Landesgartenschau lief von April bis Oktober 2014, die kurz danach stornierten Lichtshows hätten 2015 stattfinden sollen. Dem Manager war zur damaligen Zeit ein Wechsel von der Landesgartenschaugesellschaft zu einem neuen Förderverein für Tourismus und Stadtmarketing in Aussicht gestellt worden.

Nach dem Zeitungsbericht war nach Ansicht der Staatsanwaltschaft der Durchführungsgesellschaft ein erheblicher Vermögensschaden entstanden. Der Anwalt des früheren Geschäftsführers sagte dem Blatt, sein Mandant habe nie jemanden absichtlich täuschen oder betrügen wollen. Er habe lediglich das Beste für die Stadt Papenburg gewollt.

Der Geschäftsführer war wegen dieser Vorgänge vor einem Jahr von seinem Posten abberufen worden.

dpa

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