An der Nordseeküste

Erste Heuler in Seehundstation - Zustand noch kritisch

Norddeich - An der niedersächsischen Nordseeküste sind die ersten Heuler der Saison in der Seehundstation Norden-Norddeich untergebracht worden. Drei in der vergangenen Woche entdeckte Jungtiere werden derzeit medizinisch untersucht und versorgt.

"Das sind absolute Frühgeburten in kritischem Zustand", sagte Stationsleiter Peter Lienau am Donnerstag. Die weiteren Untersuchungen müssten zeigen, ob die Tiere überlebensfähig seien. In der ostfriesischen Seehundstation werden jährlich zwischen 80 und 150 verwaiste Seehunde und vereinzelt auch Kegelrobben aufgezogen und in die Nordsee zurückgebracht.

Schleswig-Holsteins erster Heuler der Saison heißt "Polli", er wird in der Seehundstation Friedrichskoog im Kreis Dithmarschen aufgezogen. Das von seiner Mutter verlassene Robben-Baby sei vor einer Woche auf Nordstrand gefunden worden, sagte Stationsleiterin Tanja Rosenberger. Bei seiner Einlieferung in Friedrichskoog wog der Heuler 9,9 Kilogramm. Er wurde zunächst in einem Quarantänebecken gehalten, bevor er in ein normales Aufzuchtbecken umziehen konnte.

dpa

Rubriklistenbild: © Archivbild: dpa

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