Besondere Schwere der Schuld?

Ermordete Küsterin aus Braunlage: Gericht verhandelt wieder

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Nach dem Mord an einer 48-jährigen Küsterin in Braunlage im Harz droht dem verurteilten Ehemann eine Verschärfung seiner Haftstrafe.

Braunschweig - Der erneute Prozess um den Mord an einer Küsterin aus Braunlage hat am Montag mit der Verlesung des bereits gesprochenen Urteils gegen den 56 Jahre alten Täter begonnen.

Im neuen Verfahren droht dem Mann, der mit dem Opfer verheiratet war, eine Verschärfung seiner Strafe. Im August 2013 hatte das Landgericht Braunschweig den damals 54-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt, jedoch nicht die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Die Staatsanwaltschaft legte Revision ein. Der Bundesgerichtshof entschied, dass in diesem Punkt neu verhandelt werden muss. Sollte das Gericht zu dem Schluss kommen, dass es eine besondere Schwere der Schuld gibt, ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren unmöglich. Der Mann hatte seine Ehefrau 2012 nach einem Gottesdienst aus nächster Nähe erschossen. Die zehnfache Mutter wollte sich von ihm trennen.

dpa

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