Erstmaliges Ereignis

Baby-Boom im Zoo Hannover: Eisbär-Jungtier entwickelt sich prächtig

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Blick in die Wurfhöhle: Zwischen ihren Pfoten hält Milana ihr Baby warm.

Erstmalig hat es im Erlebnis-Zoo Hannover Eisbären-Nachwuchs gegeben. Zwei Wochen nach der Geburt ist das Baby schon auf seine doppelte Größe herangewachsen.

  • Eisbär-Dame Milana hat Nachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover zur Welt gebracht
  • Erster Eisbär-Nachwuchs überhaupt in Hannover
  • Mutter und Kind leben bis zum Frühjahr in Wurfhöhle
  • Eisbär-Baby entwickelt sich prächtig

Update, 4. Dezember: Der Nachwuchs von Eisbärin Milana im Erlebnis-Zoo Hannover entwickelt sich prima und hat die ersten zwei Lebenswochen gut überstanden. Die Eisbären-Dame brachte ihren Nachwuchs am Abend des 20. November zur Welt, der nur ungefähr so klein wie ein Meerschweinchen war. 

Inzwischen ist der Eisbären-Nachwuchs schon ordentlich gewachsen und fast doppelt so groß wie bei seiner Geburt vor zwei Wochen – dank der besonders fetthaltigen Muttermilch und Milanas vorbildlicher Fürsorge. „Auf den Kamerabildern aus der Wurfhöhle ist sogar ein kleiner, kugelrunder Milchbauch zu erkennen!“, erzählen die Tierpfleger aus Yukon Bay. „Auch das schneeweiße Fell sieht schon deutlich dichter und plüschiger aus.“

Das Zoo-Team freut sich sehr über die gute Entwicklung des ersten hannoverschen Eisbären-Jungtiers: „Es trinkt regelmäßig bei seiner Mutter und ist sehr agil“, berichtet der Zoologische Leiter Klaus Brunsing. Obwohl die ersten beiden besonders kritischen Wochen nun überstanden sind, ist an Aufatmen noch nicht zu denken: „Die Jungtiersterblichkeit bei Eisbären ist in Zoos wie in der Wildnis leider sehr hoch“, so Brunsing. „Aber Milana kümmert sich weiterhin vorbildlich um ihren Nachwuchs, hat ständigen Körperkontakt, wärmt ihr Jungtier und versorgt es gut.“ 

Erlebnis-Zoo Hannover: Eisbärin Milana bringt Nachwuchs zur Welt

Originalmeldung, 26. November: Hannover - Milana ist Mutter! Zum ersten Mal gibt es Eisbären-Nachwuchs im Erlebnis-Zoo Hannover, heißt es in einer Pressemitteilung. Nachdem das Zooteam wochenlang gerätselt hatte, ob Milana tragend ist, hat die Eisbärin nun ihr Geheimnis gelüftet: Am 20. November um 20.55 Uhr brachte sie das erste und in der Nacht zum 21. November ihr zweites Jungtier zur Welt.

Die Freude im Zoo war riesengroß – aber auch zurückhaltend. „Von den Erfahrungen anderer Zoos wissen wir, dass die ersten zehn Tage besonders kritisch sind“, erklärt Klaus Brunsing, zoologischer Leiter. Die Jungtiersterblichkeit bei Eisbärbabys ist in Zoos wie in der Wildbahn leider sehr hoch. „Milana hat sich gleich nach der Geburt vorbildlich um die beiden Jungtiere gekümmert“, so Brunsing. Doch trotz aller sichtbarer Fürsorge lebte am nächsten Morgen nur noch eines der zwei Babys. Es scheint sich gut zu entwickeln und wirkt munter.

Hannover: Absolute Ruhe bei Eisbären-Aufzucht

Das Zooteam hofft nun, dass die Entwicklung von Milanas Jungtier weiterhin gut verläuft – der Zoo hat alle Voraussetzungen dafür geschaffen. „Wir können über die installierten Kameras auch die Töne aus der Wurfhöhle hören: das Kleine gibt die typischen, keckernden Jungtier-Laute von sich“, erzählt Brunsing. Milana kümmert sich weiter bestens um ihren etwa Meerschweinchen-großen Nachwuchs. „Es ist schwer, das winzige Jungtier in dem dichten Fell von Milana zu erkennen, sie hält es eng bei sich zwischen ihren Vorderbeinen, um es zu wärmen.“

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Ist sie trächtig oder ist sie's nicht? Vor diesem bärenstarken Rätsel steht unser Zoo-Team gerade. Um wen es geht? Unsere Eisbären-Dame Milana. Sie hat sich seit einigen Tagen in die Wurfhöhle zurückgezogen und war deswegen nicht mehr auf der Eisbärenanlage zu sehen. Unklar ist jedoch, ob sie trächtig ist – möglich wäre es. Im Februar hatten Sprinter und Milana ihr erstes Rendezvous und verstanden sich auf Anhieb sehr gut. Ihre vielen Treffen könnten also Folgen haben... Milana bleibt ab jetzt hinter den Kulissen, wo sich sich im abgetrennten Mutter-Kind-Bereich und in der Wurfhöhle aufhalten kann. Um jegliche Störung im Fall der Fälle auszuschließen, wurde auf der südlichen Seite der Eisbärenanlage zusätzlich eine Schallschutzwand direkt vor der Tür zum Mutter-Kind-Bereich gebaut. So ist die Eisbärin von sämtlichen Geräuschen abgeschirmt und hat ihre Ruhe. Jetzt heißt es: Abwarten und Daumen drücken. :) Wir halten euch auf folgender Seite auf dem Laufenden: https://www.zoo-hannover.de/de/content/eisbaer/neues-aus-dem-eisbaerstall Und hier beantworten wir weitere Fragen zur möglichen Trächtigkeit: www.zoo-hannover.de/eisbaer . . . #erlebniszoohannover #zoohannover #zoo #eisbären #polarbear #nachwuchs #jungtiere #yukonbay #artenschutz #endangered #welovenature #animalsoftheworld #tierfotografie #dernaturaufderspur #zoossavingsspecies #vulnerable

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In der nächsten Zeit wird sich niemand der Wurfhöhle nähern, absolute Ruhe ist ein entscheidender Faktor bei der Aufzucht. Die Eisbärin und ihr Baby werden ausschließlich über die installierten Kameras beobachtet. Wie auch in der Wildbahn, wird Milana die Wurfhöhle erst im Frühjahr verlassen. 

Vater lebt auch im Erlebnis-Zoo Hannover

Vater Sprinter (12) ist weiterhin auf der Anlage in Yukon Bay im Zoo Hannover zu sehen. Eisbären-Männchen haben mit der Aufzucht ihres Babys nichts zu tun – die Tiere kommen nur zur Paarung im Frühjahr zusammen. Danach setzt bei dem Weibchen die sogenannte „Keimruhe“ ein. Hat das Weibchen den Sommer gut überstanden und ausreichend Futter gefunden, entwickelt sich gegen Ende des Sommers aus dem befruchteten Ei ein Embryo. Im Herbst zieht sich das Weibchen in eine Höhle zurück, um den Nachwuchs zur Welt zu bringen.

Ebenso für Sensation sorgte seinerzeit der Eisbär Knut. Das Tier lebte im Berliner Zoo und wurde bloß vier Jahre alt. Experten fanden heraus, dass Knut an den Folgen eines epileptischen Anfalls gestorben ist. Heute erinnert ein Denkmal an den Eisbären

Neben Knut stehen auch immer mal wieder andere Tiere im Rampenlicht. Wie zum Beispiel der Schäferhund Ranger. Er ist kleinwüchsig und wird vermutlich sein Leben lang wie ein Welpe aussehen - bloß mit riesigen Ohren. 

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