OVG: Gastwirt darf doch nicht auf den Stoppelmarkt

Lüneburg/Vechta - Einen Streit um eine Konzession für die Traditionskirmes Stoppelmarkt in Vechta hat ein Gastronom vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg verloren. Der Gastwirt versucht seit über zehn Jahren vergeblich, auf dem Volksfest einen Stand zu bekommen.

Im Juli hatte das Verwaltungsgericht Oldenburg zu seinen Gunsten entschieden, weil das Vergabeverfahren der Stadt unzureichend sei. Auf Antrag der Stadt und einer Mitbewerberin befasste sich nun das Oberverwaltungsgericht mit dem Fall - und entschied am Dienstag komplett anders. Die Richter des 7. Senats konnten in den Vergaberichtlinien keine sachwidrige Benachteiligung von Neubewerbern erkennen.

Der ablehnende Bescheid der Stadt sei ausreichend begründet gewesen, teilte ein Sprecher mit (Az.: 7 ME 58/15). Der Stoppelmarkt gilt als einer der größten Volksfeste in Nordwestniedersachsen. Er beginnt diesen Donnerstag. Bis nächsten Dienstag werden in Vechta rund 800 000 Besucher erwartet.
dpa

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