64-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Ermittlungen nach Explosion in Emden: Polizei findet Pulverrückstände

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Bei einer Explosion in Emden ist ein Mann lebensgefährlich verletzt worden.

Bei einer Explosion im Keller eines Mehrfamilienhauses in Emden hat ein 64 Jahre alter Bewohner am Sonntagmorgen lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

Update vom 30. September, 17 Uhr: Nach der Detonation im Keller einesEmder Mehrfamilienhauses geht die Polizei davon aus, dass das Unglück von einem leicht explosiven Stoff ausgelöst wurde. Ein 64-Jähriger habe versucht, am Sonntag einen Tresor im Keller des Hauses zu öffnen, sagte ein Sprecher der Polizei am Montag. Pulverrückstände deuteten darauf hin, dass sich in dem Tresor „explosionsfähiges Material“ befunden habe, das in noch ungeklärter Weise mit den Werkzeugen des Mannes reagiert habe.

Update vom 30. September: Nach der Explosion in einem Keller in einem Mehrfamilienhaus in Emden gehen die Ermittlungen am Montag weiter. Noch sei unklar, wie es zu der Explosion am Sonntag kam, sagte eine Sprecherin der Polizei am Montagmorgen. Bei dem Vorfall wurde ein 64 Jahre alter Mann lebensgefährlich verletzt. Auch zum aktuellen Gesundheitszustand konnte die Polizei am Morgen zunächst keine Angaben machen.

Originalmeldung vom 29. September: 

Emden - Ersten Erkenntnissen zufolge hatte er an einem Tresor gearbeitet. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht, drei weitere Bewohner wurden leicht verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Im Keller gab es seinen Worten zufolge erhebliche Schäden. Einsturzgefährdet sei das Gebäude aber nicht. Zuvor waren die Beamten von zwei Leichtverletzten ausgegangen.

Explosion in Emden: Bewohner müssen Häuser räumen

Mehr als 80 Bewohner aus dem Mehrfamilienhaus und den beiden angrenzenden Häusern mussten ihre Wohnungen aus Sicherheitsgründen vorübergehend verlassen, durften aber am Sonntagnachmittag zurück. Es bestehe keine Gefahr mehr für die Anwohner, sagte der Sprecher. 

Wie es zu der Explosion kommen konnte, war zunächst unklar. Ebenso unklar war, was in dem Tresor gelagert worden war. Die Räume seien versiegelt worden, nun müsse abgewartet werden, was die weitere Spurensuche am Montag ergeben werde. Experten vom Landeskriminalamt in Hannover hatten den Ort der Explosion überprüft

Emden: Polizei findet Waffen in Wohnung des Verletzten

In der Wohnung des Mannes fanden die Beamten zwei Langwaffen, allerdings handelte es sich dabei um nicht funktionsfähige Deko-Waffen. Diese wurden sichergestellt. Hinweise darauf, dass die Waffenfunde in Zusammenhang mit der Explosion stehen, gebe es nicht, betonte der Polizeisprecher. 

Insgesamt gebe es in den Gebäuden 54 Wohnungen, die Menschen seien zwischenzeitlich per Shuttleservice in einer nahe gelegenen Veranstaltungshalle untergebracht worden, sagte der Sprecher. Das Gebiet um den Explosionsort war weiträumig abgesperrt worden.

dpa

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